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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 3g

rungsmittel darunter gehören. Genau in der Ge-gend, wo der Ostwind über das ganze feste Landhin die größte Hitze bringt, wohnen die schwärzestenNegerstamme: wo die Hitze abnimmt, oder wo See-winde sie kühlen, deichet sich auch die Schwarze insGelbe. Auf kühlen Höhen wohnen weiße oderweißliche Völker; in nieder» eingeschlossenen Gegen-den kocht auch die Sonne mehr das Oel aus, dasunter der Oberbaut den Schwarten Schein gibt.Erwägen wir nun, daß diese Schwarzen Jahrtau-sende lang in ihrem Welttheile gewohnt, ja durchihre Lebensart sich demselben ganz einverleibt haben;bedenken wir, daß manche Umstände, die jetzt we-niger wirken, in früher» Zeitaltern, da alle Ele-mente noch in ihrer ersten rohen Stärke waren,auch stärker gewirkt haben müssen, und daß in Jahr-tausenden gleiclssam das ganze Rad der Zufälle um-läuft, das, jetzt oder dann, alles entwickelt, wasauf der Erde entwickelt werden kann: so wird unsdie Kleinigkeit nicht wundern, daß die Haut einigerNationen geschwärzt sey. Die Natur hat mit ihrenfortgehenden, geheimen Wirkungen andre, viel grö-ßere Abarkungen bewirkt, als diese.

3) Und wie bewirkte sie diese kleine Verände-rung ? Mich dünkt, die Sache selbst zeigets. Esist ein Oehl, womit sic diese Netzhaut färbte: derSchweiß der Neger und selbst der Europäer in die-sen Gegenden färbt sich oft gelb: die Haut der

Schwarzen ist ein dicker, weicher Sammet, nicht sogespannt und trecke», wie die Haut der Weißen;also hat die Sonuenmärme ein Oehl aus ibrem In-nern gekocht, das so weit hervor trat, als es konn-