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Ideen zur Philosophie
paec nur mit kleinen Händen »nd Fußen *). Kenn-ten wir nun noch die zahlreichen Völkerschaften, dieüber ihren dürren Gegenden im Innersten von Af-rika bis nach Abpssinicn hinauf wohmn, und Keywelchen, nach manchen Anzeigen an den Granzen,Fruchtbarkeit des Landes^ Schönheit, Starke, Eul-tur und Kunst zunehmcn sollen: so konnten wir dieSchattirungen des Bölkergemahldes in diesem gro-ßen Welttheile vollenden, und würden vielleicht nir-gends eine Lücke finden.
Aber wie arm sind wir überhaupt an geltendenNachrichten aus diesem Striche der Erde! Kaumdie Küsten des Landes kennen wir, und auch dieseoft nicht weiter, als die Europäischen Kanonen rei»chen. Das Innere von Afrika hat von neuern Eu-ropäern Niemand durchreiset, wie eS doch die Ara-bischen Karawanen so oft rhun; **) was wir vonihm wissen, sind Sagen aus dem Munde der Schwar-zen oder ziemlich alte Nachrichten einiger glücklichenöder unglücklichen Abenteurer ***). — Zu dem scheintauch bey den Nationen, die wir schon kennen konn-ten, das Auge der Europäer viel zu ryrannisch-sorg-los zu seyn, um bey schwarzen elenden Sclaven Un-terschiede der National - Bildung auSforschen zu wol-len. Man betrachtet sie wie Vieh, und bemerkt
') Sparmanns Reisen S. 172.
**) Schotts Nachrichten vom Senega S. hg dc>.
"*) Ii m in e r in a n n s Vergleichung der bekanntenund unbekannten Theile, eine Abhandlung voll Ge-lehrsamkeit unv Urtheil, in,der geogr. Gesch. desMenschen B. 3, S. roh,, u. f.