der Geschichte der Menschheit. 27
ursprünglich ein häßliches Volk, veredelten sich zueiner ansehnlichem Gestalt, da ihnen als Ucberwin-dcrn weiter Gegenden jede Nachbarschaft schöner Ge-schlechter zu Dienste stand; auch die Gebotbe desKorans, der ibnrn das Waschen, die Reinigkeit, dieMäßigung anbefahl, und dagegen wollüstige Ruheund Liebe erlaubte, haben wahrscheinlich dazu bey-gelragen, Die Ebr ä e r, deren Väter ebenfalls ausder Höhe Asiens kamen, und die lange Zeit, baldins dürre Aegypten, bald in die Arabische Wü-ste verschlagen, nomadisch umher zogen; ob sie gleichauch in ihrem engen Lande, unter dem drückendenJoche des Gesetzes sich nie zu einem Ideale erhebenkonnten, das sreyere Thatigkeit und mehrere Wollustdes Lebens fordert: so tragen sie dennoch, auch jetztin ihrer weiten Zerstreuung und langen, tiefen Ver-worfenheit das Gepräge der Asiatischen Bildung.Auch die harten Araber gehen nicht leer aus:denn obgleich ihre Halbinsel mehr zum Lande derFreyheit als der Schönheit von der Natur gebildetworden, und weder die Wüste noch das Nomaden-leben die besten Pflegerinnen der Wohlgestalt seynkönnen: so ist doch dieses harte und tapfere zugleichein wohlgebildetes Volk, Hessen weite Wirkung aufhrey Welttheile wir in der Folge sehen werden *).
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Endlich fand an den Küsten des mittelländi-schen Meers **) die menschliche Wohlgestalt eine
I Gemälde von ihnen s. Key Niebuhr Th. 2. I-eLrun Vo^aAes an I.evant n. go. gi.
Gemählde s. bey I-e Lrnn Vo^aAes an I.evant