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stehe», — „zum Beweis, wie gänzlich ich die Eurige bin undzn sein wünsche, wie gänzlich ich wünsche, Nichts zu sein alsEuer Weib, fall gleich das erste Feuer, das wir nach unsrerRückkehr anfmachen, angezündet werden mit dem Brokatkleid,und unterhalten werden mit allen Sachen, die ich besitze, unddie Ihr für das Weib, mit dem Ihr zu leben wünscht, nichtpaffend findet!"
„Ach, weh! — Ihr seid ein cinnehmcndes nnd liebliches Ge-schöpf, Judith; ja, das Alles seid Ihr, und Niemand kann daslängnen, der Wahrheit unbeschadet. Diese Bilder sind de» Ge-danken gefällig, aber sie möchten nicht so glücklich ansfallen, alsIhr jetzt meint. Vergesst daher Alles, nnd lasst uns Schlangennd Hist nachrndern, als ob von der Sache gar nicht die Redegewesen wäre."
Judith war tief gekränkt, nnd was mehr ist, tief betrübt. Eslag eine Ruhe nnd Festigkeit i» Wildtödtcrs Benehmen, welcheihre Hoffnungen gänzlich erstickte, nnd ihr zeigte, das; dießmalihre außerordentliche Schönheit doch verfehlt hatte, die Bewun-derung und Huldigung zn erwecken, die ihr sonst immer ent-gcgenkamen. Man sagt, Franc» vergeben Denen selten, die ihrEntgegenkommen mißachten; aber dieß hochsinnige nnd heftigeMädchen hegte nie, weder damals noch später, auch nur einenSchatten von Erbitterung gegen den offenen nnd frcimüthigcnJäger. Im Augenblick mar das vorwiegende Gefühl der Wunsch,sich zn vergewissern, ob kein Mißverständnis; obwalte. Nach einerweitern, peinlichen Panse brachte sie daher die Sache zn einemEnde durch eine Frage, die zu einfach war, um eine Mißdeutungznzulassen.
„Gott verhüte, das; wir uns für's spätere Leben Reue bereitendurch einen Mangel an Offenheit jetzt," sagte sie. „Ich hoffe,wir verstehen einander wenigstens. Ihr wollt mich nicht znmWeib nehmen, Wildtödter?"