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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Dieser Beweggrund mm erhob sic über alle gewöhnlichen Rück-sichten, und sie blieb bei ihrem Vorhaben, zn ihrem eigenen Er-stannen, wo nicht zn ihrer großen Beschämung.

Ich will ich mns; so offen mit Euch sprechen, wie ich esmit der armen, lieben Hetty thäte, wäre das süße Kind nocham Leben," snhr sie fort, und wurde blaß, statt roth, denn diekühne Entschlossenheit, von der sie getrieben wurde, hielt diesichtbare Wirkung, welche ein solcher Schritt in der Regel beiEiner ihres Geschlechts hätte hervorbringcn müssen, zurück;ja,ich will alle anderen Gefühle in dem Einen ersticken, das jetztdas mächtigste in mir ist. Ihr liebt die Wälder und das Leben,das wir hier in der Wildnis; führen, fern von den Wohnungenund Städten der Weißen?"

Wie ich meine Eltern liebte, Judith, als sie noch lebten!Dieser Platz märe mir wie die ganze Schöpfung, wäre nur ein-mal dieser Krieg ordentlich vorüber, und hielten sich die Ansiedlerentfernt!"

Warum dann ihn verlassen? Er hat keinen Eigenthümerwenigstens keinen, der ein besseres Recht als das mcinige gel-tend machen kann, und das trete ich Euch freiwillig ab. Wärecs ein Königreich, Wildtödter, ich glaube, ich würde mit Freudendasselbe sagen. Laßt uns dann dahin znrnckkehren, nachdem wirerst den Priester im Fort ausgesucht haben, und ihn nie wiederverlassen, bis Gott uns abrnft in jene Welt, wo wir die Geistermeiner armen Mutter und Schwester finden werden."

Eine lange nachdenkliche Panse trat nun ein; Judith hattesich das Gesicht mit beiden Händen bedeckt, nachdem sie sich ge-zwungen, einen so offenen Antrag anszusprechen, und Wild-tödter sann eben so bekümmert als erstaunt nach über dieMeinung der Sprache, die er soeben gehört. Endlich brachder Jäger das Schweigen, und sprach in einem Tone, der bis