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seine Hand — „Ich wünschte, Ihr versuchtet es nnd würdet mehrWildtödtern ähnlich."
Diese Worte sprach sie mit Mühe; eine schwache Rothe folgtedann, die nur einen Augenblick währte; dann ließ sie die Handfahren, nnd Hctty wandte ihr Angesicht ab, als sei sie mit derWelt fertig. Das geheimnißvollc Gefühl, das sic an den jungenMann gebunden hatte, eine so leise Empfindung, daß sie sich ihrerselbst kaum bewußt geworden war, nnd die gar nicht hätte bestehenkönnen, wenn ihre Vernunft mehr Herrschaft über ihre Sinnegehabt hätte, verlor sich für immer in Gedanken höherer, obwohlkaum reinerer Art.
„Was denkst du, meine süße Schwester?" flüsterte Judith, —„sag' es mir, damit ich dir beistehen kann in diesem Augenblick."
„Mutter — ich sehe Mutter jetzt, nnd glänzende Wesen umsie her im See. Warum ist nicht Vater dort? — Es ist selt-sam, daß ich Mutter sehe» kann, während ich dich nicht sehenkann! — Fahre wohl, Judith!"
Die letzten Worte wurden nach einer Panse gesprochen, undihre Schwester hatte sich einige Zeit in angstvoller Beobachtungüber sic hingcbengt, ehe sie bemerkte, daß der sanfte Geist ent-flohen war. So starb Hetty Hutter, — eines der räthselhafteuWesen, die Kettenglieder gleichsam zwischen der materiellen nndimmateriellen Welt, die — während sie so viel zu entbehren schei-nen, was für diesen Zustand des Daseins werthvoll und noth-wendig ist, der Wahrheit, Reinheit nnd Einfalt eines andern sonahe kommen, und ein so schönes Bild, eine so rührende An-schauung davon gewähren!
Der Wildtödter.
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