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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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und ich hätte ihr die Füße küsse» können, ihre Vergebung zu er-langen. Ich glaube, es ist so bei allen Sterbenden; doch, wennich mich besinne, so erinnere ich mich nicht, solche Empfindungenbei Vater gehabt zu haben."

Judith stand ans, verhüllte ihr Gesicht in ihrer Schürze, undweinte. Eine lange Panse von mehr als zwei Stundentrat nun ein, während welcher Warley verschiedene Male in derKajüte ans- und cinging; es war ihm sichtlich unbehaglich, wenner weg war, und doch vermochte er nicht zu bleiben. Er ertheilteverschiedene Befehle, welche seine Leute sofort vollzogen; und eswar eine unruhige Bewegung unter der Truppe, zumal da Mr.Craig, der Lieutenant, mit der unangenehmen Pflicht, die Tvdtcnzu beerdigen, fertig geworden war, und von der Küste um Instruc-tionen nachsnchte, und zu wissen verlangte, was er mit seinenLeuten thnn solle. Während dieser Zeit schlief Hetty ein wenig;und Wildtödter und Chingachgook verließen die Arche, um sichmit einander zu besprechen. Aber nach Vcrflnß der genanntenFrist trat der Wundarzt auf die Platsorm; und mit einer Ge-müthsbcwegnng, die seine Kameraden noch nie an einem Mannvon seiner Art und seinem Beruf gesehen hatten, kündigte er an,daß die Leidende ihrer Auflösung rasch entgegen gehe. Auf dieseNachricht hin versammelte sich die Gruppe wieder; die Neugier,Zeugen eines solchen Todes zu sein, dero auch ein edleresGefühl, zog Männer, die erst vor so kurzer Zeit handelndausgetreten bei einer Scene, welche dem Anschein nach von sounendlich wichtigerem Interesse war nach jener Stelle. Ju-dith hatte inzwischen vor Betrübnis; jede Thätigkeit anfgegeben;und Hist allein besorgte die kleinen Dienste weiblicher Auf-merksamkeit, welche am Krankenbette so sehr am Platz sind.Bei Hetty selbst war keine andere sichtbare Veränderung einge-treten, als jene allgemeine Schwäche, welche das Herannahender Auflösung verkündigt?, Was sic von Geisteskräften besaß,