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war so klar alö nur je, und in mancher Hinsicht war vielleichtihr Geist kräftiger als gewöhnlich.
„Betrübe dich nicht so sehr nm mich, Judith," sagte die sanfteDulderin, nachdem sie eine Zeitlang nicht gesprochen; „ich werdebald Mntter sehen; ich glaube, ich sehe sie jetzt; ihr Angesicht istgerade so hold und lächelnd, wie cs immer war! Vielleicht wennich gestorben bin, gibt mir Gott meinen ganzen Verstand, und ichwerde dann eine passendere Gesellschaft für Mutter, als ich ehe-mals war."
„Du wirst ein Engel im Himmel sein, Hetty," schluchzte dieSchwester; „kein Geist wird seines heiligen Aufenthalts würdi-ger sein!"
„Ich verstehe cs nicht ganz; doch weiß ich, es muß Alleswahr sein; ich habe cs in der Bibel gelesen. Wie dunkel eswird! Kann es so bald schon Nacht sein? Ich kann dich kaummehr sehen; wo ist Hist?"
„Ich hier, armes Mädchen; warum Ihr mich nicht sehen?"
„Ich sehe Euch; aber ich konnte nicht unterscheiden, ob Ihres wäret oder Judith. Ich glaube, ich werde Euch nicht langemehr sehen, Hist!"
„Mir leid thnn das, arme Hetty. Bekümmert Euch nichtdarüber; Bleichgesichter einen Himmel haben für Mädchen, wiefür Krieger."
„Wo ist Schlange? Laßt mich mit ihm sprechen — gebt mirseine Hand — so, ich fühle sie; Delaware, Ihr werdet diesejunge Indianerin lieben und hegen; ich weiß, wie zärtlich sieEuch liebt, und Ihr müßt auch sie lieben. Behandelt sie nichtso, wie Manche von Eurem Volk ihre Weiber behandeln; seidIhr ein rechter Gatte! Jetzt bringt Wildtödter zu mir her; gebtmir seine Hand!"
Dieß Verlangen ward erfüllt, und der Jäger stand liebendem