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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Dann der Oberstlieutenant ist konfirmirt, wie ich meinem Vet-ter, dem Bischöfe, zu sagen pflege. Der Major ist ein Wittwer,der es in seiner Jngend einmal zwölf Monate mit dem Ehestandversucht hat, und wir betrachten ihn jetzt als einen unserer zuver-lässigsten Männer. Unter den zehn Kapitäns ist nur Einer indem bösen Dilemma, und er, der arme Teufel, wird immer beimHauptquartier des Regiments zurückbchalteu, als eine Art vonmemento muri für die jungen Leute, wenn sie eintreffeu. Vonden Subalternen hat noch nicht Einer die Keckheit gehabt, davonzu sprechen, ein Weib im Regiment einznführcn. Aber Euer Armmacht Euch Schmerzen, und wir wollen selbst gehen, und sehen,was aus Graham geworden ist."

Der Wundarzt, der die Truppe begleitet hatte, war ganz an-ders beschäftigt, alS der Kapitän vermuthete. Als der Angriff vor-über war und die Todten und Verwundete» zusammeugcsuchtwurden, fand man unter den Letzteren die arme Hetty. EineBüchsenkugel war ihr durch den Leib gegangen, und hatte ihr eineVerletzung beigebracht, die mau auf den ersten Blick für tödtlicherkannte. Wie sie diese Wunde erhalten, wußte Niemand; wahr-scheinlich war es einer jener Zufälle,, wie sie immer Scenen vonder Art der im letzten Kapitel geschilderten, begleiten. DieSumach,alle älteren Weiber und Einige von den Huronen-Mädcheu warendurch das Bajouet gefallen, entweder in der Verwirrung desHandgemenges, oder wegen der Schmierigkeit, bei solcher Einfach-heit des Anzugs die Geschlechter zu unterscheiden. Bei weitemder größere Thcil der Krieger war auf dem Platz geblieben; einigeWenige jedoch waren entkommen, und Zwei oder Drei waren un-verletzt gefangen. Bei den Verwundeten ersparte das Bajouetdem Wundarzt viele Mühe. Niveuvak war mit dem Leben undganzen Gliedern dävongekommcn, war aber verwundet und gefangen.

Als Kapitän Warley und sein Fähnrich in die Arche traten,kamen sie an ihm vorbei, der in würdevollem Schweigen am