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einen Ende der Fähre saß, Kopf nnd Fnß »erblinden, aber durchkein sichtbares Anzeichen Niedergeschlagenheit oder Verzweiflungverrathcnd. Daß er über den Verlust seines Stammes trauerte,ist gewiß, aber er that es in der Weise, die einem Krieger undHäuptling am besten geziemte.
Die beiden Soldaten fanden ihren Wundarzt in dem Haupt-gemach der Arche. Er verließ eben das Bett Hctty's mit einemAusdruck kummervollen Bedauerns in seinen harten, pockennarbigen,schottischen Zügen, die hier zu sehen etwas Seltenes war. Alleseine Bemühungen waren fruchtlos gewesen, und er sah sich ge-nöthigt, widerstrebend der Hoffnung zu entsage», das Leben desMädchens noch über einige Stunden gefristet zu sehen. Nr. Gra-ham war gewohnt an Sterbc-Scenen, nnd gewöhnlich machten siekeinen großen Eindruck auf ihn. Er war in Allem, was die Reli-gion betrifft, Einer von den Geistern, die in Folge davon, daß sieviel über materielle Dinge mit scharfer und bündiger Logik nach-dcnken'und forschen, und den gänzlichen Mangel an sichern Voraus-setzungen und Ausgangspunkten übersehen, der einer solchen Tbevriejederzeit anhaften muß, weil es ihr immer au einer bewegenden undbeseelenden Urkraft fehlt — skeptisch werden) cs blieb ihm nur eineunbestimmte, schwankende Meinung über die Entstehung der Dinge,die bei hohen, anmaßenden Ansprüchen, Philosophie zu sein, imersten aller philosophischen Prinzipien, in Grund nnd Ursache, imDunkeln tappte. Ihm erschien religiöses Abhängigkeitsgefühl alseine Schwäche; aber als er ein so zartes und junges Wesen, wieHetty, mit einem Geist, der nicht zu dem gewöhnlichen Maas; ihrerGattung sich erhob, in einem solchen Augenblick aufrecht erhaltensah durch diese frommen Gefühle, und zwar in einer Weise, daßmancher tapfere, derbe Krieger nnd gepriesene Held sie mit Neid-hätte betrachten dürfen, da fühlte er sich von diesem Anblick ge-rührt in einem Grade, daß er es sich selbst zu gestehen, sich halbwürde geschämt haben. Edinburgh und Aberdeen lieferten damals,