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Festigkeit, „aber ich kann mit meinen Freunden leiden — Mtihnen sterben, wenn's nöthig ist."
Ach! Judith — leiden werdet Ihr vielleicht, aber sterbenwerdet Ihr nicht, als bis die vom Herrn bestimmte Stunde kommt.Es ist unwahrscheinlich, daß Eine von Eurem Geschlecht undEurer Schönheit ein härteres Schicksal trifft, als daß sie das Weibeines Häuptlings wird, wenn anders Eure weißen Neigungen sichzur Ehe mit einem Indianer bequemen. Es wäre besser, Ihrwäret in der Arche oder im Kastell geblieben; aber was geschehenist, ist geschehen. Ihr wolltet Etwas sagen, als Ihr stocktet bei:zudem — ?"
„Es möchte nicht gerathen sein, cs hier anszusprechen, Wild-tödter!" antwortete das Mädchen hastig, wie nachlässig an ihmvorbeigehcnd, um leise reden zu können; „eine halbe Stunde giltuns Alles. Keiner Eurer Freunde ist massig."
Der Jäger antwortete nur mit einem dankbaren Blick. Dannwandte er sich zu seinen Feinden, seine Bereitwilligkeit zeigend,den Marter» wieder die Stirne zu bieten. Eine kurze Berathungwar zwischen den Aeltern der Bande gepflogen worden, und mittler-weile waren sie mit ihrer Entscheidung gefaßt. Die milde Gesin-nung Nivenoaks war durch Judiths List sehr geschwächt worden,welche statt ihren wahren Zweck zu erreichen, gerade die entgegen-gesetzten Ergebnisse von den beabsichtigten zu liefern drohte. Dießwar natürlich: denn zum klebrigen kam noch die Erbitterung einesIndianers, der sah, wie nahe er daran gewesen, sich von einemunerfahrenen Mädchen überlisten zu lassen. Inzwischen hatte manJudiths wahre Verhältnisse vollkommen erkannt, und der weitver-breitete Ruf ihrer Schönheit trug zu der Entdeckung bei. Wasden ungewöhnlichen Anzug betrifft, so wurde er mit dem tiefenGeheimnis; der zweischwänzigen Thiere in Verbindung gebracht,und verlor für den Augenblick allen Einfluß.
Als daher Rivenoak den Gefangenen wieder in's Ange faßte,