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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Es wird nicht gehen, Judith," sagte der junge Mann, aufdiese stumme Aufforderung antwortend, die er wohl oerstand, aberals fruchtlos erkannte;es wird nicht gehen. Es war eine keckeIdee, und passend für eine Geueralsfrau; aber der Miugv dort"Rivcuoak hatte sich in einige Entfernung zurückgezogen, so daß erihn nicht verstehen konnteaber der Mingo dort ist kein ge-wöhnlicher Mann, und nicht zu täuschen durch unnatürliche Listen.Die Dinge müssen in ihrer rechten Ordnung vor ihn kommen,um eine Wolke vor seinem Auge zu verbreiten! Es war zuviel, ihm vorspiegeln zu wollen, daß eine Königin oder vornehmeLady in diesen Bergen lebte, und ohne Zweifel denkt er, die schönenKleider, die Ihr tragt, seien von dem Raube Eures Vatersoder wenigstens Dessen, der für Euren Vater galt; was auch gernwahrscheinlich ist, wenn Alles wahr ist, was man sagt."

In jedem Falle, Wildtödtcr, wird meine Anwesenheit hierEuch eine Zeit lang fristen. Sie werden schwerlich versuchen,Euch vor meinen Angen zu martern!"

Warum nicht, Judith? Meint Ihr, sie werden mit einemWeib von den Bleichgesichtern zärtlicher verfahren, als mit ihreneigenen? Es ist wahr, Euer Geschlecht wird Euch selbst höchstwahrscheinlich gegen die Martern schützen, aber Euch nicht EureFreiheit und Euren Skalp sichern. Ich wollte, Ihr wäret nichtgekommen, meine gute Judith, es kann mir keinen Vortheil, aberEuch großes Unheil bringen!"

Ich kann Euer Schicksal thcilen," antwortete das Mädchenmit großherzigem Enthusiasmus.Sie sollen Euch kein Leidthnn, so lange ich dabei bin, wenn es in meiner Macht steht, eszu verhindern zudem"

Zudem, was, Judith? Welche Mittel habt Ihr, indiani-scher Grausamkeit Einhalt zu thnn, oder indianische Teufeleienabznwenden?"

Vielleicht keine, Wildtödtcr," versetzte das Mädchen mit