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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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trieben gefunden haben wurde, lehnte er die Annahme einer Be-stechung ab, die er nicht gemeint war durch Erfüllung der Wünscheder Geberin zu verdienen.

Behalte meine Tochter ihr zweischwänziges Schwein, es zuessen, wenn es an Wildpret fehlt," antwortete er trocken,undauch das kleine Gewehr mit zwei Mündungen. Die Huronenwerden Wild tödten, wenn sie hungrig sind; und sie haben langeBüchsen, damit sie kämpfen. Dieser Jäger kann jetzt meine jungenMänner nicht verlassen: sie wünschen zu wissen, vb er so tapfer»Herzens ist, als er prahlt."

Das längne ich, Hnronc," unterbrach ihn Wildtödtcr mitWärme;ja, das längne ich schnurstracks, da es gegen Wahrheitund Vernunft ist. Kein Mensch hat gehört, daß ich prahle, undsoll es auch Keiner, und wenn Ihr mich auch lebendig schindet,und dann das zuckende Fleisch röstet, mit Euren höllischen Tückenund Grausamkeiten! Ich bin wohl niedrig und unglücklich, undEuer Gefangener; aber ich bin kein Prahler; schon vermögemeiner Gaben."

Mein junges Bleichgesicht prahlt, er sei kein Prahler,"versetzte der schlaue Häuptling;er muß Recht haben. Ich höreeinen seltsamen Vogel singen. Er hat sehr prächtige Federn.Kein Hnrone hat je solche Federn gesehen! Sie werden sich schä-men, znrückznkehren in ihr Dorf, und ihrem Volke zu sagen, siehaben ihren Gefangenen ziehen lassen wegen des Gesangs diesesfremden Vogels, ohne im Stande zu sein, den Namen diesesVogels anzngeben. Sie wissen nicht zu sagen, ob es ein Zaun-könig ist oder ein Katzenvogel. Das wäre eine große Schmach;man würde meine jungen Männer nicht in die Wälder ziehenlassen, ohne daß sie ihre Mütter mitnähmcn, ihnen die Namender Vögel zu sagen!"

Ihr könnt Euren Gefangenen nach meinem Namen fragen,"versetzte das Mädchen.Er ist Judith; und es steht viel von