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eigenen persönlichen Erscheinung; „ich habe bemerkt, daß die hübsche-sten Krieger gewöhnlich die am besten ansschendcn Mädchen desStammes zn Weiber» bekommen; »nd Schlange drüben, der manch-mal wundervoll sich ansnimmt in seiner Bemalung, ist der allge-meine Liebling bei alle» jungen Delawarinncn, obgleich er selbstsich an Hist hält, als wäre sie die einzige Schönheit ans der Welt!"
„Es mag so sein bei den Indianerinnen, aber bei weißen Mäd-chen ist cs ganz anders. Wenn nur der junge Mann einen gera-den und männlichen Körper hat, der verspricht, er werde ein Weibzn schützen im Stande sein, und den Mangel fern oom Hanse znhalten, fragen sie nicht weiter nach dem Aussehen. Riesen wieHnrry mögen wohl zn Grenadieren taugen, aber gelten wenig alsLiebhaber. Dann, was das Gesicht betrifft, eine ehrliche Miene,eine, die für das Herz innen bürgt, ist mehr werth, als Züge oderFarbe, oder Auge», oder Zähne, oder solche Kleinigkeiten. Dieletzter» mögen wichtig sein bei Mädchen, aber wer denkt daranbei einem Jäger, oder Krieger, oder Ehemann! Wenn es so ein-fältige Weiber gibt, so gehört Judith wenigstens nicht darunter."
„Nun, das ist wunderbar! Ich dachte immer, Schöne habenGefallen an Schönen, wie Reiche an Reichen!"
„Es mag so sein bei den Männer», Wildtödter, aber cs istnicht immer so bei uns Franc». Wir haben Gefallen an Männer»von tüchtigem Herzen, aber wir wünschen sie bescheiden zu sehen,sicher ans einer Jagd oder ans dem Kriegspfad, bereit für dasRechte und Gute zu sterbe», und unfähig, dem Unrecht nachzngeben.Bor Allem verlangen wir Ehrlichkeit — Zungen, die sich nichtdazu brauchen lassen, zn sagen, was das Herz nicht meint, undHerzen, die ein wenig für Andere fühle», so gut wie für sich selbst.Ein treuherziges Mädchen könnte für einen solche» Gatten sterben,während der prahlerische und doppelzüngige Bewerber dem Augenachgerade so verhaßt wird, wie er dem Gemüthe ist." ,
Judith sprach mit Bitterkeit, und mit ihrem gewöhnlichen