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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
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501
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obwohl der Ton, womit sie das sagte, mehr Kummer als Zornverrieth.Din ich ein Mädchen, das eines Indianers Sklavin zusein verdient?"

Wenn Ihr meine ehrlichen Gedanken über diesen Punkt zuhören wünscht, Judith, so will ich Euch antworten, daß ich nichtglaube, Ihr werdet je mit gutem Willen eines Mannes, sei er einWeißer, oder eine Rothhaut, Sklavin werden. Ihr müßt michjedoch nicht hart darum benrtheilcn, daß ich die Botschaft so ge-nau, als ich nur konnte, in denselben Worten überbrachte, womitsie mir anfgctragen ward. Das waren die Bedingungen, unterwelchen ich meine» Urlaub bekam, und ein Handel ist ein Handel,sei er auch mit einem Vagabunden geschlossen. Ich habe Euchberichtet, was sie gesagt haben, aber Euch noch nicht gesagt, wasnach meiner Meinung Ihr insgesammt antworten solltet."

Ja, laßt uns das hören, Wildtödter," versetzte Hnrry.MeineNeugier ist sehr gespannt bei dieser Erwägung, und ich wäre rechtbegierig Eure Ideen zu hören, was Ihr für räsonnabel hieltet, zuantworten. Zwar was mich betrifft,-ich bin über meine Antwortganz im Reinen und entschlossen, und werde sie sobald als nöthigkund thnn."

Und ich ebenso, Hnrry, über alle die verschiedenen Haupt-punkte, und über keinen ist meine Ansicht entschiedener, als überdas, was Euch betrifft. Wenn ich Ihr wäre, würde ich sagen:,Wildtödter, sagt den Schurken drüben, sle kennen Hnrry Marchnicht! Er ist menschlich; und wie er eine weiße Haut hat, so hater auch eine weiße Natur, und diese Natur läßt ihm nimmermehrzu, daß er Weiber von seiner Rasse und von seinen Gaben in ihrergrößten Noth verließe. So nehmt denn mich für Einen, der sichweigert, Eurem Vertrage beizntrcten, und wenn Ihr auch einenSchweinskopf voll Taback darüber verschmancht."'

March war etwas verlegen über diesen zurechtweiscnden Vor-wurf, der in hinlänglich warmem Tone ausgesprochen ward, und