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„Gut, Mädchen, gut; wir werden Zeit finden, wieder davonzu sprechen. Ihr mußt nicht niedergeschlagen sein, Hnrry, dennJudith ist ein flinkes Mädchen und sie hat einen raschen Verstand;sie weiß, daß der Ruf von ihres Vaters Buchse sichrer ist in meinenHänden, als er es möglicherweise in Euren Händen sein kann;und darum mußt Ihr nicht niedergeschlagen sein. In anderenDingen, und zwar in solchen, die mehr nach Eurem Geschmacksind, werdet Ihr sehen, daß sie Euch den Vorzug gibt."
Hnrry machte seinem Mißvergnügen durch Brummen Luft;aber er war zu begierig, den See zu verlassen und seine Vor-kehrungen hiefiir zu treffen, als Laß er seinen Athem über einenGegenstand dieser Art hätte verschwenden sollen. Bald nachherwar das Nachtessen bereit, cs ward in Schweigen eingenommen,wie es meist die Gewohnheit Derjenigen ist, welche die Tafel mir alseinen Platz der physischen Erquickung betrachten. Im gegenwär-tigen Falle jedoch trugen Traurigkeit und Nachdenken auch ihrenThcil zu der allgemeinen Abneigung gegen eine Unterhaltung bei;denn Wildtödter machte in so weit eine Ausnahme von den Ge-wohnheiten der Leute seiner Gattung, daß er nicht nur gerne beisolchen Gelegenheiten ein Gespräch anknüpfte, sondern oft auchin seiner Gesellschaft dieselbe Lust dazu rege machte.
Nachdem die Mahlzeit zu Ende, und der bescheidene Apparatentfernt war, versammelte sich die ganze Gesellschaft auf der Plat-form, um die erwartete Mittheilung von Wildtödter über denZweck seines Besuchs zu vernehmen. Es war unverkennbar, daßer nicht eilte, seine Mittheilnng zu machen; aber Judiths Gefühleduldeten keine» länger» Aufschub. Stühle wurden aus der Archeund der Hütte gebracht, und alle Sechse setzten sich in einen Kreisnahe bei der Thüre, und beobachteten Eines des Andern Gesicht,so gut sie es vermochten bei dem spärlichen Lichte, das eine liebliche,sternhelle Nacht bot. Die Küste entlang, unter den Bergen, lagdie gewöhnliche Masse schwereren Dunkels; aber ans die Breite