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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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nicht unser Vater war, so war er doch gut gegen uns, und gabuns Nahrung und Obdach. Wir können keine Steine auf ihreGräber setze», hier im Wasser, den Leuten das Alles zu erzählen,und so müssen wir es mit nnsern Zungen bezeugen."

Sie werden sich darum wenig kümmern, Mädchen. Es istei» großer Trost, Hetty, zu wissen, daß, wenn Mntter je einenschweren Fehltritt beging, als jung, sie ihn aufrichtig bereute ihrLeben lang; ohne Zweifel wurden ihr ihre Sünden vergeben."

Es ist nicht recht an Kindern, Judith, daß sie von ihrerEltern Sünden spreche». Wir thäten besser, von unseren eigenenzn sprechen."

Von deinen Sünden sprechen, Hettp! Wenn je eine Kreaturans Erden ohne Sünden war, so bist du es! Ich wollte, ichkönnte dasselbe von mir sagen oder denke»; aber wir werden sehen.Niemand weiß, welche Veränderungen die Liebe zn einem gutenGatten im Herzen eines Weibes bewirken kann. Ich glaube,Kind, ich habe schon nicht mehr denselben Geschmack an schönenPntzsachen, wie früher."

Es wäre ein Jammer, Judith, wenn du über deiner ElternGrabe an Kleider dächtest! Wir wollen diesen Platz nie verlassen,wenn du so sagst, und wollen Hnrry ziehen lassen, wohin es ihmbeliebt."

Ich bin gern bereit, in das Letztere zn willigen, kann aberfür das Erstere nicht stehen. Wir müssen in Zukunft leben wiees anständigen jungen Mädchen geziemt, und können nicht hierbleiben, um das Geschwätz nnd der Spaß all' der rohen und gift-züngigen Jäger und Fallensteller zn sein, die an den See kom-men. Laß Hnrry seiner Wege gehen, nnd dann will ich Mittelfinden, Wildtödtcr zn sehen, wo dann wegen der Zukunft Allesbald in's Reine gebracht sein wird. Komm, Mädchen, die Sonneist unter, nnd die Arche entfernt sich von uns; laß uns zn derFähre hinanfrndern nnd mit nnsern Freunden uns berathen. Heute