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Charakters und Rufes zwischen den Parteien zu begründen, und,wie die Politiker des Tages es anszndriicken pflegen, ,mit weiter-greifenden Intentionen^ Was die Folgen gewesen wären beieinem Mädchen von Judiths bekannter Heftigkeit und ihrem zu-verlässigen Widerwillen gegen den Sprecher, ist nicht leicht zusagen; aber gerade jetzt verrieth Hutter durch unzweideutige An-zeichen, daß er seinem letzte» Augenblicke nahe war. Judith undHetty waren am Sterbebette ihrer Mutter gestanden; keine vonBeiden brauchte daher ans die eintrctcnde Krise aufmerksam ge-macht zu werden, und jede Spur von Erbitterung schwand ausder Erstcren Antlitz. Hutter öffnete seine Angen, und versuchtesogar, mit der Hand um sich zu tasten, ein Zeichen, daß ihn dasGesicht verließ. Eine Minute darauf wurde sein Athem röchelnd,— eine Panse folgte, wo die Respiration ganz anfhörte; und danntrat der letzte, langgczogene Seufzer ein, mit welchem, wie mauglaubt, der Geist den Körper verläßt. Dies; plötzliche Erlöschendes Lebens eines Menschen, der bisher eine so wichtige Stelleausgefüllt auf der kleinen Scene, wo er auch eine Rolle zn spie-len gehabt, machte allem Hin- und Herreden ein Ende.
Der Tag verstrich ohne weitere Unterbrechung, und die Hn-ronen, obwohl im Besitz eines Canoe's, schienen mit ihrem Erfolgso weit zufrieden, daß sie allen weitern Anschlägen gegen dasKastell unmittelbar vorderhand entsagten. Es wäre in der Thatkein gefahrloses Unternehmen gewesen, sich ihm zu nähern unterden Büchsen Derjenigen, die, wie man wußte, sich jetzt drinnenbefanden, und wahrscheinlich von diesem Umstand mehr, als vonirgend einem andern, rührte die Waffenruhe her. Mittlerweilewurden Anstalten zur Bestattung Hutters getroffen. Ihn aufdem Land zu begraben, war nnthunlich, und Hetty wünschte, seinLeichnam möchte an der Seite des Leichnams ihrer Mutter imSee ruhen. Sic vermochte eine Rede von ihm anznführen, woriner selbst den See ,den Familienbegräbnißplalsi genannt hatte.