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bekommen, wie Ihr sie den Hurone» gern heruntcrgerissen hättet,um Geld zu bekommen von dem Gouverneur von Jork."
Judith sprach mit einer großen Anstrengung, sich den Scheinder Fassung zu geben, aber es lag weder in ihrer Natur, noch inder Stimmung des Augenblicks, ganz ohne Bitterkeit zu sprechen.Ihr scharfer, nachdrücklicher Ton sowohl, als ihr ganzes Wesenveranlaßten Hetty, vorwurfsvoll anfzuschauen.
„Das sind hohe Worte aus dem Munde der Tochter vonThomas,Hutter, während Thomas Hutter sterbend vor ihrenAugen liegt," erwiederte Hurry scharf.
„Gott sei dafür gepriesen! — welchen Vorwurf es auch aufmeine arme Mutter laden mag, ich bin nicht Thomas HuttersTochter!"
„Nicht Thomas Hutters Tochter! — Verlängnet den altenBurschen nicht in seinen letzten Augenblicke», Judith, denn dasist eine Sünde, die der Herr nie vergeben wird. Wenn Ihr nichtThomas Hutters Tochter seid, wessen Tochter seid Ihr denn?"
Diese Frage demüthigte den rebellischen Geist Judiths; dennindem sie eines Vaters los ward, von welchem gestehen zu dürfen,daß sie ihn nie geliebt habe, sie als eine Herzenserleichtcrungempfand, übersah sie den wichtigen Umstand, daß kein Stellver-treter in Bereitschaft war, seinen Platz einzunehmen.
„Ich kann Euch nicht sagen, Hurry, wer mein Vater war,"antwortete sie milder, „ich hoffe, er mar wenigstens ein ehrlicherMann."
„Was mehr ist, als Ihr von dem alten Hutter glaubt sagenzu können? Nun, Judith, ich will nicht läugneu, daß arge Ge-schichten im Umlauf waren, Floating Tom betreffend, aber werist, der nicht einen Kratz davon trüge, wenn ein Feind den Rechenführt? Es gibt Leute, die arge Sachen sagen von mir; und selbstIhr, so eine große Schönheit Ihr seid, entgeht ihnen nicht immer."
Dieß ward gesagt in der Absicht, eine Art Gleichheit des