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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
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von Hutters kleiner Veste brachte. So mar die Lage und Stellungder Parteien/ als die Jagd begann.

In dem Augenblick, wo die Hnronen so plötzlich ihren Angriffs-p,lan änderten, befand sich ihr Canoe eben nicht im glänzendstenZustand zu einer Schnell- und Wettfahrt. Es waren nur zweiRnderschanfeln da, und der dritte Mann war somit unnütze Uebcr-fracht. Sodann glich der Unterschied im Gewicht zwischen denSchwestern und den zwei andern Männern, zumal bei so äußerstleichten Fahrzeugen, beinahe ganz den Unterschied aus, der sich ausder größer» Stärke der Hnronen ergeben mochte, und machte denwetteifernden Versuch in der Schnelligkeit weit weniger ungleich,als er etwa scheinen mochte. Judith strengte ihre Kräfte nichteher an, als bis die größere Annäherung des andern Canve's überdie Absicht seiner Bewegungen nicht mehr zweifeln ließ, und dannermunterte sie Hetty, ihr mit aller ihrer Kraft und Geschicklichkeitbeizustehcn.

Warum sollen wir fliehen, Judith?" fragte das schwachsin-nige Mädchen;die Hnronen haben mir nie ein Leid gethan, undwerden cs, denke ich, auch nie thun,"

Das mag so sein, in Beziehung auf dich, Hetty, aber eswird ein ganz anderer Fall sein mit mir. Kniee nieder und sprichdeine Gebete, und dann stehe auf und thne dein Aeußerstes, umunsere Flucht zu fördern. Gedenke auch meiner, gutes Mädchen,wenn du betest."

Judith sprach dieß in Kraft sehr gemischter Gefühle, erstlich,weil sie wußte, daß ihre Schwester immer in Nöthen die Hilfeihres großen Bundesgenossen suchte; und dann, weil in diesemAugenblick der anscheinenden Verlassenheit und Prüfung ein Ge-fühl der Schwäche und Abhängigkeit plötzlich über ihren eigenenstolzen Geist kam. Das Gebet ward indessen rasch gesprochen,und das Canoe war bald in schneller Bewegung, doch boten beideTheile nicht gleich bei dem Beginn alle ihre Kräfte auf, La beide