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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
Entstehung
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gleich gut wußten^ daß die Jagd wohl heiß werden und langedauern durfte. Wie zwei Kriegsschiffe, die sich zu einem Treffenrüsten, schienen sie verlangend, zuerst das Verhältnis; der beider-seitigen Schnelligkeit ansznmittcln, um zu wissen, wie sie ihreKraftentwicklung vor der Hauptanstrcugung abzustufen hätten.Wenige Minuten schon zeigten den Hurouen, daß es den Mädchennicht an Erfahrung fehle, und daß sie all' ihre Geschicklichkeit undKraft brauchen wurden, um sie einzuholcn.

Judith hatte im Anfang der Jagd nach der östlichen Küste sichgewendet, mit einem unbestimmten Vorsatz, im letzten Nothfallzu landen, und in die Wälder zu fliehen; aber als sie sich demLande näherten, machte die Gewißheit, daß Kundschafter ihre Be-wegungen beobachten müßten, ihre Abneigung, diese Auskunftzu ergreifen, ganz unüberwindlich. Dann war sie auch noch frischund hegte sanguinische Hoffnungen, im Stande zu sein, ihre Ver-folger zu ermüden. In diesen Gefühlen leitete sie mit ihrem Ruderdas Canoe in etwas anderer Richtung, entfernte sich von demSaum von dunkeln Schirlingstannen, unter deren Schatten sieschon beinahe sich geborgen hatte, und steuerte wieder mehr derMitte des Scc's zu. Dies; schien der günstige Augenblick für dieHnronen, ihre Kraftaustrengung zu machen, da sie jetzt die ganzeBreite des Wassers dazu hatten, und das dazu auf dem weitestenTheile, sobald sie zwischen die Flüchtigen und das Land gekommenwaren. Die Canve's flogen jetzt dahin; Judith ersetzte, was ihran Stärke abging, durch ihre große Gewandtheit und Selbstbe-herrschung. Eine halbe Meile weit gewannen die Indianer keinenVortheil; aber die Fortsetzung so großer Anstrengungen währendvieler Minuten griff alle Betheiligten merklich an. Hier bedien-ten sich die Indianer eines Auskunftsmittels, das sie in Standsetzte, je Einem von ihnen Zeit zum Anfathmen zu gönnen, indemsie mit dem Rudern abwechselten, und zwar ohne daß sie in ihrenAnstrengungen merklich nachließcn. Judith schaute sich von Zeit