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Zu landen getraute sie sich nicht; wenn sie überhaupt zu diesemAnsknnftsmittel sich entschließen sollte, so konnte sie doch nur imäußersten Fall es zu ergreifen wagen. Zuerst schenkten die India-ner dem andern Canoe wenig oder keine Aufmerksamkeit; dennwohl wissend, Wen es enthielt, achteten sie seine Wegnahme für ver-gleichungsweise unwichtig, während die Arche mit ihren eingebilde-ten Schätzen, den Personen des Delawaren nnd Hnrry's nnd ihrembedeutenden Apparat zur Ausführung oon Bewegungen vor ihnenstand. Aber diese Arche hatte ihre Gefahren wie ihre Versu-chungen; und nachdem sie beinahe eine Stunde mit schwankendenBewegungen vergeudet, immer in sicherer Ferne von der Büchse,schienen die Hnronen plötzlich ihren Entschluß zu fassen, nnd be-gannen ihn dadurch anszufnhren, daß sie eine lebhafte Jagd ansdie Mädchen ervffneten.
Als dieser letzte Plan angenommen wnrde, waren die Verhält-nisse aller Parteien, was ihre gegenseitigen Stellungen betrifft,wesentlich verändert. Die Arche war voll eine halbe Meile weitgesegelt nnd geschwommen, nnd war ziemlich ebenso weit genaunördlich vom Kastell entfernt. Sobald der Delaware merkte, daßdie Mädchen ihm answichen, hatte er, außer Stand, sein unge-füges Fahrzeug zu bewältigen, nnd wohl wissend, daß der Versuch,einem Rinden-Canoe durch die Flucht entgehen zu wollen, fallsdieß wirklich auf's Verfolgen sich legte, ein nutzloses Unternehmenwäre, sein Segel eingezogen, in der Hoffnung, dieß könnte dieSchwestern veranlassen, ihren Plan zu ändern, und in der Archeeine Zuflucht zu suchen. Diese Demvnstration hatte keine andereWirkung, als daß die Arche der Scene der Handlung näher blieb,und ihre Inhaber Zeugen der Jagd zu sein in Stand gesetzt wurden.Das Canoe Jndith's war etwa eine Viertelmeile südlich von demder Hnronen entfernt, etwas näher der östlichen Küste, und unge-fähr eben so weit von dem Kastell südlich entfernt, als von demfeindlichen Canoe, ein Umstand, der letzteres so ziemlich gegenüber