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mit den Wurzeln ansrauft, mag wohl die Natur die Oberhandgewinnen, was Acchzen und Klagen anbetrifft, aber damit wirdder Triumph der Vagabunden enden; nichts Geringeres, als wennihn Gott den Teufeln preisgibt, kann einen ehrlichen Mann sei-ner Farbe und seiner Pflicht untren machen."
Hetty hörte mit großer Aufmerksamkeit zu, und ihr mildes,aber sprechendes Gesicht verrieth lebhafte Theilnahme an der sovorläufig geschilderten Todesqual des künftigen möglichen Dulders.Anfänglich schien sie verlegen, wie sie sich benehmen sollte; dannergriff sie eine Hand Wildtödters, und empfahl ihm dringend undliebevoll, ihre Bibel zu borgen und darin gu lesen, während ihndie Wilde» mit ihren Marter» peinigten. Als der Andere redlichgestand, daß das Lesen über sein Vermögen gehe, erbot sie sichsogar, bei ihm zu bleiben, und selbst diesen heiligen Dienst zuversehen. Das Anerbieten ward freundlich abgelehnt, und daRivenoak im Begriff stand, wieder zu ihnen zu treten, bat Wild-tödter das Mädchen, ihn zu verlassen, wobei er ihr jedoch noch-mals einschärfte, denen in der Arche zu sagen, daß sie volles Ver-trauen in seine Treue sehe» sollten. Jetzt entfernte sich Hetty,und näherte sich der Gruppe von Weibern mit solcher Zuversichtund Selbstbeherrschung, als wäre sie eine Eingeborue des Stam-mes. Andererseits nahm der Hnrone seinen Sitz neben dem Ge-fangenen wieder ein, und fuhr fort, ihm mit all' der tückischenSchlauheit eines geübten indianischen Rathsmannes Fragen vor-zulegen, während der Andere seine List zu Schanden machte mitden Mitteln, die, wie man weiß, auch die wirksamsten sind, dieFeinheit der anspruchsvolleren Diplomatie der Civilisation zu ver-eiteln — oder sich in seinen Antworten auf die Wahrheit und dieWahrheit allein, beschränkte.
Der Wildtödter.
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