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venoaks der trotzige Grimm in ein Lächeln der Höflichkeit sichverwandelte, erhellte deutlich, daß er den Znrnf des Mädchensverstanden hatte. Er winkte seinem Begleiter, der die Stämmein Bewegung zu bringen sich bestrebte, in seinen Bemühungeninne zu halten, trat an das Ende des Floßes zunächst der Plat-form und begann zu sprechen.
„Warum sollten Rivenoak und sein Bruder eine Wolke zwi-schen sich lassen?" sagte er. „Sie sind Beide weise, Beide tapfer,und Beide großmüthig; sie sollten als Freunde scheiden. EinThier soll der Preis für je einen Gefangenen sein."
„Und Mingo," versetzte der Andere, hocherfreut die Unterhand-lungen erneut zu sehen, auf beinahe jede Bedingung hin, undentschlossen, den Handel wo möglich durch eine kleine Extra-Frei-gebigkeit zu befestigen — „Ihr sollt sehen, das; ein Bleichgesichtwohl den vollen Preis zu bezahlen weiß, wenn er mit einer offenenHand und einem offenen Herzen zu thnn hat. Behaltet das Thier,das Ihr mir znrückzngeben vergessen, als Ihr im Begriff wäretabzustoßen, und das ich vergaß znrückznfordern, ans Kummerdarüber, daß wir im Zorn scheiden sollten. Zeigt es Euren Häupt-lingen. Wenn Ihr uns unsere Freunde zurückbringt, sollen zweiweitere dazukommen — und —" er zauderte einen Augenblick, imZweifel an der Rathsamkeit eines so großen Zugeständnisses, fürdas er sich jedoch am Ende entschied — „und wenn wir sie hiersehen, ehe die Sonne untergeht, so findet sich vielleicht auch dasvierte, um die Zahl gerade zu machen,"
Dieß brachte die Sache in's Reine. Jeder Schatten von Miß-vergnügen verschwand ans dem dunkel» Angesicht des Irokesen,und er lächelte so huldvoll, wenn auch nicht so holdselig, wie Ju-dith Hutter selbst. Die schon in seinem Besitz befindliche Figurward von Neuem besichtigt, und ein Ausruf der Freude zeigte, wiesehr er mit diesem unerwarteten Ausgang der Sache zufriedenwar. In der That hatten er und Wildtödter für den Augenblick