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Euch große Freude zu machen, Schlange, obgleich es im bestenFall ein abgöttisches Haupt ist."
„Es ist ein Elephant," unterbrach ihn Judith. „Ich habe oftAbbildungen von solchen Thieren in der Garnison gesehen; undMutter hatte ein Buch, worin Nachrichten von dem Geschöpfe ge-druckt sind. Vater verbrannte das, sammt allen andern Büchern,denn er sagte, Mutter lese zu gern. Das war nicht lange, ehedie Mutter starb, und ich habe manchmal gedacht, der Verlusthabe ihr Ende beschleunigt."
Sie sagte dies; eben so einerseits ohne Leichtsinn, als anderer-seits ohne tieferes Gefühl. Ohne Leichtsinn, denn Judith war trübgestimmt durch ihre Erinnerungen, und doch war sie zu sehr gewöhntgewesen, für sich allein und für die Befriedigung ihrer eiteln Neigun-gen zu leben, um ihrer Mutter Leiden sehr tief zu fühlen. Esbedurfte außerordentlicher Umstände, um ein geeignetes Bewußtseinihrer Lage zu erwecken, und die besseren Gefühle dieses schönen,aber mißleiteten Mädchens anzuspornen; und diese Umstände warenin ihrem kurzen Dasein noch nicht eingetreten.
„Elephant oder nicht Elephant, cs ist ein Götzenbild," versetzteder Jäger, „und nicht geeignet, in christlichen Händen zu bleiben."
„Gut für Irokesen!" sagte Chingachgook, mit Widerstrebensich von einem der Thürmc trennend, als sein Freund ihn ihmabnahm, um ihn wieder in den Sack zu schieben. „Elephon einenganzen Stamm erkaufen — beinahe Dclawaren erkaufen!"
„Ja, das würde er, wie Jeder wissen muß, der die Naturder Rothhäute kennt," versetzte Wildtödter; „aber der Mann, derfalsches Geld in Umlauf setzt, Schlange, ist so schlimm, als der,der es münzt. Habt Ihr je von einem rechten Indianer gehört,der es nicht verschmähen würde, einen Jltiß für einen ächtenMarder zu verkaufen, oder ein Stiukthier für einen Biber auszu-geben? Ich weiß, daß wenige von diesen Götzenbildern, vielleichteiner von diesen Elephanten viel ausrichten würde, dem armen