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vermuthlich Familiengehcimnissc. Die Schlange und ich wollenin die Arche gehen, und nach de» Canoe's, den Rudern und Schau-feln sehen, während Ihr sie allein untersucht, und znseht, ob unterden Artikeln darin sich Etwas findet, was bei einem Lösegeld vonGewicht sein kann, oder nicht. Wenn Ihr fertig seid, ruft uns,und dann wollen wir in einem Rath znsammensipen über denWerth der Artikel."
„Halt, Wildtödter!" ries das Mädchen, als er im Begriffemar, sich zu entfernen; „nicht einen Gegenstand rühre ich an —nicht einmal den Deckel hebe ich ans — wenn Ihr nicht dabei ge-genwärtig seid. Vater und Hetty haben für gut befunden, ansdem Inhalt dieses Schrankes mir ein Geheimnis; zu machen, undich bin viel zu stolz, ihre geheimen Schätze erspähen und durch-suchen zu wollen, wenn es nicht um ihres eigenen Besten willenwäre. Aber in keinem Falle will ich den Schrank allein öffnen.So bleibt denn bei mir; ich will Zeugen haben bei dem, was ich thne."
„Ich denke fast, Schlange, das Mädchen hat recht. Vertrauenund guter Glaube erzeugen Sicherheit, aber Argwohn macht unsleicht Alle tückisch. Judith hat das Recht, unsere Gegenwart znverlangen; und sollte der Schrank Geheimnisse von Meister Hutterenthalten, so kommen die in den Besitz von zwei jungen Männernvon so verschlossenem Munde, als nur in der Welt zn .findensind. Wir wollen bei Euch bleiben, Judith; aber zuerst laßt unseine» Blick ans die See und in die Küste werfen, denn dieserSchrank ist wohl nicht in einer Minute geleert!"
Die beiden Männer begaben sich jetzt ans die Platform, undWildtödter durchmusterte die Küste mit dem Fernglas, währendder Indianer sein Auge ernst ans den Wassern und Wäldern nm-herschmeifen ließ, um ein Zeichen zn suchen, das ihm die Anschlägeihrer Feinde vcrricthe. Nichts war z» sehen; und beruhigt fürden Augenblick wegen ihrer Sicherheit, versammelte» sich die Dreiwieder nm den Schrank, mit der erklärten Absicht, ihn zn öffnen.