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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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helfen, wo der alte Tom wohl den Schlüssel zu einem Schrankeverwahrt halten dürfe, mit dem er so geheim thnt?"

Der Delaware hatte an dem Gespräche keinen Anthcil genom-men, bis er so geradezu anfgefordert wurde; seht trat er vondem Schranke weg, welcher fortwährend seine Aufmerksamkeit inAnspruch genommen, und sah sich um nach dem Orte, wo unterden vorliegenden Verhältnissen denkbarer Weise der Schlüssel ver-wahrt sein dürfte. Judith und Wildtödter waren inzwischen auchnicht müssig, und so waren bald alle Drei mit lebhaftem und ängst-lichem Suchen beschäftigt, da es gewiß war, daß der gewünschteSchlüssel nicht in einer der gewöhnlichen Schubladen oder Fächer,deren mehrere in dem Gebäude waren, sich finden würde, sah indiesen Niemand nach, sondern Alle wandte» sich solchen Orten zu,die ihnen als sinnreiche Verstcckplätze anffiele», deren man sich zusolchem Behnse leicht bedienen könnte. So ward das äußere Ge-mach sorgfältig aber fruchtlos durchsucht, worauf sie sich in Hntter'sSchlafzimmer begaben. Dieser Theil des rohen Gebäudes warbesser eingerichtet als das klebrige; er enthielt manche Artikel,welche besonders zum Gebrauch der verstorbenen Frau des Besipersgedient hatten; aber da Judith alle übrigen Schlüssel hatte, wares auch bald dnrchstöbert, ohne daß der gewünschte Schlüssel an'sLicht gekommen wäre.

Jeyt traten sie in das Schlafgemach der Töchter. Dem Chin-gachgvok fiel sogleich der Kontrast zwischen den Artikel» und derAnordnung ans der Seite des Gemaches, die man die Judithsnennen konnte, und ans der Hetty angehvrigen ans. Ein leiser.Ausruf entschlüpfte ihm, und nach den verschiedenen Richtungenhin deutend, machte er mit leiser Stimme ans diesen Umstandaufmerksam, zu seinem Freunde in der Delawarcnsprachc redend.

Wie Ihr denkt, Schlange," antwortete Wildtödter, von dessen,in Delawarensprache geäußerten, Bemerkungen wir so viel alsmöglich die cigenthümlichc Ausdrncksweise des Mannes beiznbehal-