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„Das ist wahr; und es würde nicht schwer halten, ihn zufinden, wenn wir suchen dürften."
„Das ist Eure Sache, Judith; das ist ganz Eure Sache.Der Schrank ist Euer oder Enrcs Vaters; und Hutter ist EuerVater, nicht der meine. Neugier ist der Weiber, nicht der Män-ner Schwächez und hier habt Ihr alle Gründe vor Euch. Wennder Schrank Artikel enthält, welche zum Löscgeld sich eignen, sowürde» sie, scheint mir, klüglich dazu verwendet, ihres BesitzersLeben zu erkaufen, oder auch seinen Skalp zu retten; aber daszu bcnrtheilen ist Eure, nicht meine Sache. Wenn der recht-mäßige Eigcnthümer einer Falle oder eines Hirsches, oder einesCanoe's nicht anwesend ist, so wird, wer ihm am nächsten steht,sein Stellvertreter, nach allen Gesetze» der Wälder. Daher über-lassen wir Euch die Entscheidung, ob der Schrank geöffnet wer-den soll oder nicht."
„Ihr glaubt doch hoffentlich nicht, ich könnte mich bedenken,wen» meines Vaters Leben in Gefahr schwebt, Wildtödter?"
„Nun, es läßt sich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ein tüch-tiges Schelten gegen Thränen und Trauern setzen. Es ist nichtohne Grund zu vermnthen, daß der alte Tom unzufrieden seinwerde mit dem, was Ihr gethan, wenn er sich wieder selbst i»seiner Hütte hier sicht; aber es ist nichts Ungewöhnliches, daß dieMenschen mit dem nicht einverstanden sind, was zu ihrem eigenenBesten geschehe» ist; ich glaube fast', der Mond selbst würde sichganz anders ausnehmen, als jetzt, wenn wir ihn von der andernSeite sehen könnten."
„Wildtödter, wenn ich den Schlüssel finden kann, will ichEuch ermächtigen, den Schrank zu öffnen und herauszunehmen,was Ihr zu Vaters Loskaufung dienlich glaubt."
„Sucht zuerst den Schlüssel, Mädchen, von dem klebrigenwollen wir nachher reden. Schlange, Ihr habt Angen wie eineFliege, und ein Urtheil, das selten irrt; könnt Ihr uns ersinnen