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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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lichkeit zu besichtigen.Chingachgook, das ist kein Holz aus irgendeinem Walde, den Ihr oder ich je durchstreift! Es ist nicht vomschwarzen Wallnnßbanm, und doch ist es ganz so hübsch, wo nichtnoch hübscher, wäre es nicht von Rauch und schlechter Behand-lung entstellt."

Der Delaware trat näher, befühlte das Holz, prüfte seineTextur, suchte die Oberfläche mit einem Nagel zu ritzen, und fuhrneugierig mit der Hand über die stählernen Schlosser und die an-dern ihm neuen Eigenthümlichkeiten des seltsamen Möbels.

Nein Nichts wie dieses wächst in diesen Gegenden,"fuhr Wildtödter fort;ich habe alle Eiche» gesehen, beide Ahorn-arten, die Ulmen, die Linden, alle Wallnnßbäume, die Bntternnß-bäume und jeden Baum, der Holz und Farbe hat, in einer oderder andern Gestalt verarbeitet; aber nie früher habe ich ein Holzwie dieses gesehen. Judith, der Schrank selbst würde Eures Va-ters Freiheit erkaufen; oder die Neugier der Irokesen ist nicht sogroß, wie die der Rothhänte überhaupt, namentlich in Holz-sachen."

Der Handel ließe sich vielleicht wohlfeiler schließen, Wild-tödter. Der Schrank ist voll, und es wäre doch besser, nur dieHälfte, als Alles hinzugeben. Zudem, Vater ich weiß nichtwarum aber Vater schätzt den Schrank sehr hoch."

Es scheint fast, er schätzt den Inhalt höher, als den Schrankselbst, nach der Art zu nrtheilen, wie er das Aeußcre behandeltund das Innere verwahrt. Es sind drei Schlösser, Judith; istkein Schlüssel da?"

Ich habe nie einen gesehen; und doch müssen Schlüssel dasein, da Hetty uns gesagt hat, sie habe den Schrank oft geöff-net gesehen."

Schlüssel liegen so wenig in der Luft oder schwimmen imWasser, als Menschen, Mädchen; wenn ein Schlüssel da ist, somuß auch ein Platz sein, wo er aufbewahrt ist."