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wenig sehen konnten, als wir durch den Berg dort hindurch denFluß im nächsten Thal sehen können, obgleich ein von Oben Her-abschanender es so gut hätte sehen können, wie wir die Bärse,die nm diese Hatte herum schwimmen."
„Sehr wahr, Wildtödtcr," versetzte Judith, bei der jede Spurvon Mißfallen sich in einem strahlenden Lächeln verlor, „sehr wahr;und ich hoffe Euch dieser Liebe zur Gerechtigkeit gemäß handelnzu sehen in allen Dingen, wobei ich bctheiligt bin. Vor Allemhoffe ich: Ihr werdet selbst nrtheilcn, und nicht jede arge Geschichteglauben, die ein geschwätziger Miissiggänger, wie Hnrry Harry,erzählen mag, der darauf ausgeht, den Namen jenes jungen Weibesanzntasten, die vielleicht nicht dieselbe Meinung von seinem Gesichtund seiner Person haben mag, wie der eigenlicbige Prahler selbst."
„Hnrry Harry's Idee» gelten bei mir nicht für ei» Evange-lium, Judith, aber auch Schlimmere, als er, habe» Augen undOhren," crwiederte der Andere ernst.
„Genug hievon!" rief Judith mit flammendem Auge, und dieRöthe stieg ihr bis zu den Schläfen; „und jetzt von meinem Va-ter und seiner Lösung. Es ist, wie Ihr sagt, Wildtödtcr: dieIndianer werden schwerlich ihre Gefangenen herausgcben ohne eingewichtigeres Lösegeld als meine Kleider und Vaters Büchse undPulver betragen. Da ist der Schrank."
„Ja, da ist der Schrank, wie Ihr sagt, Judith; und wennes sich handelt um ein Geheimnis; und einen Skalp, so würden,glaube ich, die meisten Menschen lieber den letzter» für sich be-halten. Hat Euch je Euer Vater ein bestimmtes Gebot, diesenSchrank betreffend, gegeben?"
„Nie. Er schien immer der Ansicht, seine Schlösser und seinestählernen Bänder und seine Stärke seien sein bester Schuh."
„Es ist ein rarer Schrank und von ganz merkwürdiger Arbeit,"versetzte Wildtödtcr, aufstehend und dem fraglichen Gegenständenäher tretend, auf den er sich setzte, um ihn mit größerer Bequem-