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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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z fallen, wenn Leute auf ein Vorhaben ausziehen, wie das war,welches Hutter und Hurry an's Land lockte; das weiß ich so gutwie ein Anderer; und ich wünschte meinem schlimmsten Feind nicht,daß er in eine solche Klemme käme, viel weniger Solchen, mitdenen ich gereist bin, gegessen und geschlafen habe. Habt Ihrirgend einen Plan, dessen Ausführung Ihr von der Schlange undmir versucht wünschtet?"

Ich kenne kein anderes Mittel, die Gefangenen frei zu machen,als Bestechung der Irokesen. Sie sind Geschenken nicht unzugäng-lich; und wir könnten ihnen vielleicht genug bieten, um sie aufden Gedanken zu bringen, es sei besser, reiche Gaben, nach ihrerSchätzung, mit fort zu nehmen, als arme Gefangene; wennsie sie wirklich überhaupt wegführen sollten!"

Das ist ganz gut, Judith; ja, es ist ganz gut, wenn derFeind sich erkaufen läßt, und wir Artikel finden können, um damitden Kauf zu zahlen. Euer Vater hat eine bequeme Wohnung,und sie ist sehr schlau gewählt und angelegt, aber sie scheint nichtübermäßig versehen mit Reichthümern, welche seine Freilassung er-kaufen dürfte». Da das Gewehr, das er Killdrer") nennt, möchteetwas gelten, und ich höre; es sei ein Pulverfäßchen da, welchesallerdings in die Wagschale fiele; aber zwei tüchtige Männer sinddoch nicht mit einer Kleinigkeit losznkaufen zudem"

Zudem was?" fragte Judith ungeduldig, da sie bemerkte,daß der Andere zauderte fortzufahren, vermuthlich weil er sichscheuste, sie zu beunruhigen.

Ha, Judith, die Franzmänner bieten Preise, eben so wie un-sere Partei; und der Preis für zwei Skalpe würde hinreichcn, einPulverfäßchen und eine Büchse zu kaufen; obwohl ich nicht sagenwill, daß eine solche Büchse ganz so gut sein würde wie Wild-tödter hier, den Euer Vater als ungemein und unerreichbarrühmt. Aber gutes Pulver und eine recht sichere Büchse; und

') Wildtödter.