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Prüfung abschnitt, und Wildtödter selbst, obgleich von einem hel-leren und frischeren Teint, hatte doch ein Gesicht, dem die Sonneeine Farbe ausgebrannt, kaum minder roth als die seines Mohi-kanisclien Genossen. Das linkische, verlegene Wesen des Delawa-ren in seiner neuen Tracht machte an diesem Tage seinen Freundmehr als einmal lächeln, aber er enthielt sich geflissentlich allerjener Scherze, die bei einer solchen Gelegenheit unter Weißenauf's Tapet gekommen wären; da die Lebensgcwohnheiten einesHäuptlings, die Wurde eines Kriegers ans seinem ersten Kriegs-pfad, »nd der Ernst der Umstände, worin sie sich befanden, zu-sammen genommen, eine solche Leichtfertigkeit gleich unzeitgemäßerscheinen ließen.
Die Begegnung der drei Insulaner, wenn wir diesen Aus-druck gebrauchen dürfen, beim Morgenimbiß war stumm, ernst undnachdenklich. Judiths Aussehen zeigte, daß sie eine unruhige Nachtgehabt, während den beiden Männern die Zukunft, mit ihren un-sichtbaren und unbekannten Ereignissen, vor der Seele stand.Wenige Worte der Höflichkeit wurden zwischen Wildtödter unddem Mädchen im Verlauf des Frühstücks gewechselt, aber ihreLage mit keiner Sylbe besprochen. Endlich brachte Judith, derenHerz voll war, und deren neue Gefühle sie zu ungewöhnlich wei-chen und sanften Empfindungen stimmten, diesen Gegenstand ansdie Bahn, und das in einer Art, welche zeigte, wie sehr er imLauf der letzten schlaflosen Nacht ihre Gedanken mußte beschäf-tigt haben.
„Es wäre schrecklich, Wildtödter," rief das Mädchen plötzlichaus, „wenn meinem Vater und Hetty etwas Ernsthaftes znstieße!Wir dürfen hier nicht ruhig sitzen, und sie in den Händen derIrokesen lassen, ohne auf Mittel zu denken, ihnen zu dienen."
„Ich bin bereit, Judith, ihnen zu dienen, und allen Andern,die in Nöthen sind, könnte man mir nur die Art und Weise zeigen,cs zu thun. Es ist keine Kleinigkeit, in die Hände von Rothhäuten