nicht uvthig, Namen zn bnchstabiren. Mährischer Brnder versucht,Wah-ta!-Wah bnchstabiren zn lehren, aber es nicht zngelassen.Nicht gut für dclawarisches Mädchen, zu viel zu wissen — Mehrwissen als Krieger manchmal — das große Schande. Mein NameWah-ta!-Wah — das heißt Hist in Eurer Sprache; Ihr ihn aus-sprechen Hist, ich sagen Hetty."
Nachdem diese Präliminarien zn beiderseitiger Zufriedenheitin's Reine gebracht waren, begannen die Mädchen von ihren beider-seitigen Hoffnungen und Planen sich zn unterhalten. Hetty machteihre neue Freundin noch genauer bekannt mit ihren Absichten inBetreff ihres Vaters; und Hist wurde einer Freundin, die nur imMindesten geneigt und fähig gewesen, die Angelegenheiten Andrermit forschendem Blicke zn durchschauen, ihre Gefühle und Hoff-nungen, die sich au den jungen Krieger von ihrem Stamme knüpften,genugsam verratheu haben. Genug ward indessen von beidenSeiten gcoffeubart, um beiden Theileu eine ziemliche Einsicht indiePlane des Andern zu verschaffen, obwohl noch genug zurückbehal-ten und verschwiegen wurde, um zn folgenden Fragen und Antwor-ten Gelegenheit zu geben, womit diese Unterredung schloß. Als dieschärfer Blickende, begann Hist zuerst ihre Fragen. Einen Arm umHctty's Leib schlingend, beugte sie sich mit dem Kopfe vor, so baß sie derAndern munter in's Gesicht schaute; und lachend, als ob ihre Mei-nung ihr ans den Mienen solle gelesen werden, sprach sie dann offener:
„Hetty einen Bruder haben und einen Vater?" sagte sie, „war-um nicht auch vom Brnder sprechen, so wie vom Vater?"
„Ich habe keinen Bruder, Hist. Ich hatte einmal einen, sagtman mir; aber er ist todt seit vielen Jahren und liegt im Seeversenkt neben der Mutter."
„Keinen Brnder haben — einen jungen Krieger haben; ihn lieben,beinahe so sehr als Vater, he? Recht schön und tapfer ansschend;tüchtig zum Häuptling, wenn so gut sein, als scheinen."
«ES ist sündhaft, einen Mann so zu lieben, wie ich meinen