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Weiber der Irokesen. Es klang in sein Ohr wie das Zwitscherndes Zaunkönigs."
„Ja, darin kan» man sich auf eines Liebhabers Ohr verlassen,»nd auf das eines Delaware» in Betreff aller Töne, die man jein den Wäldern hört. Ich weiß nicht, wie es kommt, Judith, aberwenn junge Männer — nnd ich glaube fast, es ist ganz eben soauch bei jungen Weibern — nun, wenn sie zärtliche Gefühle gegeneinander bekommen, so ist es wunderbar, wie lieblich das Lachenoder das Sprechen des Eine» dem Andern zu tönen anfängt. Ichhabe grimmige Krieger dem Plaudern nnd Lacken junger Mädchenlauschen sehen, als wäre es Kirchenmusik — so wie man hört inder alten holländische» Kirche, die in der großen Straße vonAlbany steht, wo ich mehr als einmal mit Pelzwerk nnd Wild-prct gewesen bin."
„Und Ihr, Wildtödtcr," sagte Judith rasch, und mit mehrEmpfindung als man sonst in ihrem gewöhnlich so leichten nndgleichgültigen Wesen bemerkte, „habt Ihr nie empfunden, wieangenehm es ist, dem Lache» eines geliebten Mädchens zu lauschen?"
„Gott tröste Euch, Mädchen! — ha, ich habe nie lang genugunter meiner eigenen Farbe gelebt, um in diese Gattung vonGefühlen"zu verfallen — nein, nie! Ich glaube wohl, sie sindnatürlich und reckt; aber für mich ist keine Musik so schon, alsdas Pfeifen des Windes in den Gipfeln der Bäume, nnd dasRauschen eines Baches ans seiner vollen, blißenden, heimathlichenQuelle reinen frischen Wassers; außer etwa," fuhr er fort undsenkte einen Augenblick nachdenklich den Kopf, „außer etwa ja,der offene Rachen eines zuverlässigen Hundes, wenn ich einem fet-ten Bock auf der Fährte bin. Was unzuverlässige Hunde sind,nach deren Gebelle frage ich. wenig, in Betracht, daß sie eben sooft anfangen zu bellen, wenn das Wild nicht zu sehen, als wenndies, der Fall ist."
Judith schritt langsam und nachdenklich weg, auch lag Nichts