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von ihrer gewöhnlichen berechnenden Koketterie in dem leisen,
' bebenden Seufzer, der, ihr selbst unbewußt, ihrem Munde ent-- schwebte. Anderntheils horchte Hetty mit argloser Aufmerksamkeit,i obgleich es ihrem einfachen Geist als sonderbar anffiel, daß dert junge Mann die Melodie der Wälder den Gesängen von MädchenH oder gar dem Lache» der Unschuld und Freude vorziehen sollte.1 Gewohnt jedoch, in de» meisten Dingen sich nach ihrer Schwester zu^ bequemen, folgte sie bald Judith in die Kajüte, wo sie einen Sitzj nahm, und längere Zeit tief brütete über einen Vorfall oder einen' Entschluß, oder eine Meinung, wovon außer ihr kein Mensch wußte,j Wildtödter und sein Freund, jetzt allein, setzten nun ihr Gespräch fort.
„Ist der junge Bleichgesicht-Jäger schon lange an diesem See?"fragte der Delaware, nachdem er höflich abgewartet, ob nicht derAndere zuerst sprechen werde.
„Erst seit gestern Mittag, Schlange; und doch war dieß langgenug, um viel zu erleben und zu thun." Der Blick, den derIndianer auf seinen Genossen heftete, war so scharf, daß er derwachsenden Dunkelheit der Nacht zu spotten schien. Als der An-dere verstohlen seinen Blick erwiederte, sah er die zwei scharfenAngen sich anbliyen, wie die Augäpfel des Panthers oder des hung-rigen Wolfs. Er verstand den Sinn dieser glühenden Angen, undantwortete ausweichend, wie es nach seiner Meinung sich am bestenschickte für die Bescheidenheit eines Mannes mit weißen Gaben.
„Es ist wie Ihr vermnthet, Schlange; ja, es ist Etwas der Art.Ich bin ans einen Feind gestoßen; und ich denke, man kann auchsagen, ich habe mit ihm gekämpft."
Ein Ausruf der Freude und des Jubels entfuhr dem Indianer;und dann mit der Hand lebhaft den Arm seines Freundes fassend,fragte er ihn, „ob auch Skalpe erbeutet worden seien."
„Das ist, will ich gegen den ganzen Stamm der Delawaren,gegen den alten Tamennnd und Euern Vater, de» große» Uncas, wiegegen alle Uebrigen keck behaupten, das ist gegen die Gaben eines