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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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und ein Krieger, durch das kleine Gemach eilend, stand nebenWildtödter, und ließ nur den einfachen Ausruf: ,Hngl/ hören.Im nächsten Augenblick kreischten Judith und Hetty auf, und dieLuft ward erfüllt van dem gellenden Schrei von zwanzig Wilden,welche durch die Zweige zum Ufer herab sprangen, und von denenEinige in ihrer Hast der Länge nach in's Wasser stürzten.

Zieht, Wildtödter," schrie Judith, hastig die Thüre schließend,um ein Eindringen durch die Oeffunng zu verhindern, welche soeben den Delawaren eingelassen hatte,zieht, ans Leben und Tod der See ist voll von Wilden, die uns nach waten!"

Die jungen Männer - denn Chingachgook eilte sofort seinemFreunde beiznstehen erwarteten keine zweite Aufforderung, son-dern sie erfüllten von selbst ihre Ausgabe mit einem Eifer, welcherzeigte, wie dringend ihnen die Gefahr erschien. Die große Schwie-rigkeit war, so plötzlich die vis wertige einer so großen Masse zuüberwinden; den» war die Fähre einmal in Bewegung, so war esleicht, sie das Wasser mit aller wünschenswerthen Schnelligkeitdnrchschneiden zu machen.

Zieht, Wildtödter, nm's Himmels willen!" schrie Judith wiederan ihrem Guckloch;diese Elenden stürzen in's Wasser wie Hunde,die ihre Beute verfolgen! Ah! die Fähre bewegt sich! und jetzt wirddas Wasser tiefer, und geht dem Vordersten schon bis unter dieSchulter und doch eile» sie vorwärts und wollen die Arche packen!"

Ein leichtes Kreischen und dann ein fröhliches Gelächter desMädchens folgte nun! die Ursache von jenem war ein verzweifelterVersuch ihrer Verfolger, und von diesem dessen Mißlingen; dieFähre, welche jetzt tüchtig in Bewegung gesetzt war, glitt bald austieferem Wasser, das Vorderthcil vvran, mit einer Geschwindigkeithin, welche die Anschläge der Feinde vereitelte. Da die beidenMänner durch die dazwischenliegende Kajüte verhindert waren zusehen, was hinten vorging, mußten sie die Mädchen nach demStand der Jagd fragen.