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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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gebt auch recht Acht, und seid flink und riistig! Es thiite mirherzlich leid, wenn Einer von euch ein Leid znstieße!"

Und Euch, Wildtödter!" rief Judith, ihr schönes Gesicht vondem Guckloch wegwendend, um dem jungen Mann einen huld-vollen und dankbaren Blick znzuwerfen;nehmt Ihr Euch inAcht, und sorgt, daß die Wilden nicht Eurer ansichtig werden!Eine Kugel könnte Euch eben so unheilvoll werden, als Einer vonuns; und der Schlag, der Ench träfe, wurde von Allen empfunden."

Seid ohne Furcht um mich, Judith seid ohne Furcht ummich, mein gutes Mädchen. Seht nicht hierher, obgleich EuerBlick recht freundlich und lieblich ist, sondern richtet Euer Augeauf den Felsen, und die Küste, und den"

Wildtödter ward unterbrochen durch einen leisen Ausruf desMädchens, das, seinen dringenden und hastigen Geberden eben sowie seinen Worten gehorsam, sogleich wieder ihr Auge nach derentgegengesetzten Richtung gewendet hatte.

Was ist's? Was ist's, Judith?" fragte er hastig;ist Et-was zu sehen?"

Dort ist ein Mann, ans dem Felsen! ein indianischerKrieger, in seiner Bemalung, und bewaffnet!"

Wo trägt er seine Falkenfeder?" fragte wieder Wildtödterlebhaft, und ließ das Tan nach, um sich dem Ort der Zusammen-kunft zu nähern.Ist sie dicht an der Kriegslocke, oder trägt ersie über dem linken Ohr?"

Wie Ihr sagt, über dem linken Ohr; er lächelt auch, undflüstert das Wort: Mo hi kan."

Gott sei gelobt, es ist die Schlange endlich!" ries der jungeMann, und ließ das Tan durch seine Hände gleiten, bis er amandern Ende des Fahrzeugs einen leichten Sprung horte, woraufer augenblicklich mit dem Nachgebcn des Seils inne hielt, undwieder ansing, es einzuziehen, versichert, daß sein Zweck erfüllt war.

In diesem Augenblick ward die Thür der Kajüte hastig geöffnet,

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