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gekommen sei, Krieger," begann er, „und deswegen will ich dasnicht sagen. Ihr seid schon über das mittlere Alter hinaus, undin Betracht des Lebens, das Ihr führt, habt Ihr das Maas; EurerTage so ziemlich erfüllt. Die Hauptsache ist jetzt, dem entgcgen-znfeheu, was zunächst kommt. Weder Rothhaut noch Bleichgesichtrechnen, im Ganzen genommen, darauf, immerfort zu schlafen, son-dern Beide erwarten, in einer andern Welt fortznleben. Jeder hatseine Gaben, und wird darnach gerichtet werden, und ich hoffe,Ihr habt diese Dinge hinreichend überdacht, um keiner Predigtenzu bedürfen, wenn es zum Spruch und Urlheil kommt. Ihr wer-det Eure glücklichen Jagdreviere finden, wenn Ihr ein gerechterIndianer gewesen seid; wenn aber ein ungerechter, erwarten Euchanderswo Eure Wüsten. Ich habe meine eignen Ideen über dieseSachen; aber Ihr seid zu alt nnd zu erfahren, um von einem soJungen, wie ich, Belehrungen zu bedürfen."
„Gut!" stammelte der Indianer, dessen Stimme ihre Tiefe be-hielt, als schon das Leben dahinschwand, „junges Haupt — alteWeisheit!"
„Es ist manchmal ein Trost, wenn das Ende kommt, zu wissen,daß Diejenige», denen wir ein Leid gethan oder zu thnn gesucht,uns vergeben. Ich bilde mir ein, die Natur sucht diese Erleichterung,um einer Verzeihung auf Erden theilhaft zu werden; da wir niewissen können, ob Er verzeiht, der Alles in Allem ist, bis dasGericht selbst kömmt. Es ist tröstlich, zu solcher Zeit zu wissen,daß Jemand verzeiht, nnd das, vermuthe ich, ist das Geheimnis'.Nun, was mich betrifft, so übersehe ich ganz Eure Anschläge gegenmein Leben, erstlich, weil kein Unheil daraus entsprang, sodannauch, weil Eure Gabe» nnd Natur nnd Erziehung einmal so sind,nnd ich hätte Euch eben gar nicht trauen sollen; nnd endlich nndhauptsächlich, weil ich keinen bösen Willen hegen kann gegen einenSterbenden, sei er ein Heide oder ein Christ. So beruhigt Euchdenn in Eurem Herzen, was mich anbelangt; Ihr müßt am besten