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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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wissen, was für andere Dinge Euch bennrnhigen, oder was EuchzurZnfriedenhcit gereichen wurde in einem so wichtigen Augenblicke."

Vermnthlich hatte der Indianer auch zum Theil jene erschüt-ternden Ahnungen von dem unbekannten Zustand des Seins, welcheGott in seiner Barmherzigkeit zu Zeiten dem ganzen menschlichenGeschlecht zu vergönnen scheint; aber nothwendig standen sie imEinklang mit seinen Lebensgewvhnheiten und Vorurtheilen. Wiedie Meisten seines Volkes, und nur zu Viele unter uns, dachte ermehr daran, in einer Weise zu sterben, wodurch er sich Lob undBeifall bei den Znrückbleibeudcn gewann, als sich ein besseres Da-sein in einer künftigen Welt zu sichern. Während Wildtödter redete,war sein Geist etwas verstört, obwohl er die gute Absicht merkte;und als er fertig war, flog durch seine Seele ein Bedauern dar-über, daß keine Genossen seines Stammes anwesend waren, umZeugen zu sein von dem Stoicismns bei den äußersten physischenSchmerzen, und von der Festigkeit, womit er sein Ende erwartete.Vermöge der hochstnnigen, angeborenen Höflichkeit, die so oft denindianischen Krieger auszeichnet, ehe er durch zu großen Verkehrmit der schlechteste» Klasse der Weißen verdorben wird, suchte erseine Dankbarkeit für die guten Absichten des Andern auszndrücken,und ihm zu verstehen z» geben, daß er sie zu schätzen wisse.

Gut!" wiederholte er, denn dies; Wort war bei den Wildensehr gebräuchlich,gut, junges Haupt; auch junges Herz.Altes Herz zäh; keine Thränen vergießen. Indianer hören, wenner stirbt, und nicht zu lügen braucht wie sich nennt er?"

Wildtödter ist der Name, den ich jetzt trage; doch haben dieDelawaren gesagt, ich würde, wenn ich von diesem Kriegspfadeznrückkäme, einen mannhaftern Titel bekommen, vorausgesetzt, daßich einen erwürbe."

Das guter Name für Knaben armer Name für Krieger.Wird bald ein besserer werden. Keine Furcht hier," derWilde besaß in seiner lebhaften Aufregung noch Kraft genug, eine