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darf, da der Knall von drei Büchsen wohl einige von Euren Teu-feln mir auf den Halo ziehen wird."
Die letzten Worte redete der junge Mann halb im Selbstge-spräch, während er ging, die dem Wilden entfallene Büchse zusuchen. Diese fand sich da, wo ihr Eigcnthümer sie weggeworsen,und ward sogleich in das Canoe gelegt. Seine eigene*Büchselegte Wildtödter daneben hin, kehrte dann zurück und stellte sichwieder vor den Indianer hin.
„Alle Feindschaft zwischen Euch und mir ist zu Ende, Roth-haur," sagte er, „und Ihr könnt Euer Herz beruhigen wegen desSkalps oder irgend eines weitern Leides. Meine Gaben sind dieeines Weißen, wie ich Euch schon gesagt habe, und ich hoffe,meine Handlungsart wird auch weiß sein!"
Wenn Blicke und Mienen Alles anssprächen, was sie bedeutensollen, so hätte wahrscheinlich Wildtödters unschuldige Eitelkeitans seine Farbe eine kleine Zurechtweisung im Gesicht des Wildengelesen; aber er verstand nur die Dankbarkeit, die sich in denAngen des Sterbenden anssprach, ohne im Mindesten den bitter»Hohn zu merken, der mit dem bessern Gefühle rang.
„Wasser!" stammelte das unglückliche, durstige Geschöpf; „gebtarmem Indianer Wasser!"
„Ja, Wasser sollt Ihr habe», und wenn Ihr den See trockentrinkt. Ich will Euch mir hinnntertragcn, damit Ihr Euer» Durstrecht löschen könnt, das ist so die Art, sagt man mir, bei allenVerwundeten — Wasser ist ihr größtes Labsal und Entzücken."
Mit diesen Worten hob Wildtödter den Indianer in seinenArmen ans und trug ihn an de» Sec. Hier half er ihm zuerstzu einer Lage, worin er seine» brennenden Durst stillen konnte:darauf setzte er ihn auf einen Stein, nahm das Haupt des ver-wundeten Gegners in seinen Schooß und suchte ihn in seinenSchmerzen, so gut er konnte, zu trösten.
„Es wäre sündhaft von mir, zu sagen, daß Eure Zeit nicht