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den See besucht; und da Jude die größte Schönheit ist, sehe ichnicht ein, warum sie nicht Zusammenkommen sollten. Er hat sogut als versprochen, daß er mit mir diesen Handel cingehen will,wenn ich meine Zustimmung gebe."
Hctty fing an, sich unruhig hin und herzu bewegen, und sonstauch ihre geistige Unruhe und Aufregung anszndrücken; aber längerals eine Minute antwortete sie nicht. Ihr Vater, an ihr Wesengewöhnt, und keine besondere Ursache ihrer Aufregung ahnend,fuhr fort zu rauchen mit jenem in die Angen fallenden Phlegma,welches gerade dieser Art von Genuß eigen zu sein scheint.
„Hnrry ist schön, Vater," sagte Hetty mit einfacher Emphase,welche in ihren Ton zu legen sle sich wohl würde bedacht haben,wäre ihr Geist anfmerksamer gewesen ans die Gedanken und Be-weggründe Anderer.
„Das habe ich dir gesagt, Kind," brummte der alte Hutterohne die Pfeife ans den Zähnen zu nehmen; „er ist der hübschesteJunge in dieser Gegend; und Jude ist das hübscheste junge Weibs-bild, das mir vorgekommen, seit den besten Zeiten ihrer armenMutter."
„Ist es schlimm, häßlich zu sein, Vater?"
„Man kann sich Schlimmeres vorzuwcrfen haben — aber dubist keineswegs häßlich, obwohl nicht so hübsch wie Jude."
„Ist Judith deßwegen glücklicher, weck sle so schön ist?"
„Das kan» sein, Kind, aber vielleicht auch nicht. Rede» wiraber jetzt von andern Dingen; denn das verstehst du schwerlichrecht, arme Hetty. Wie gefällt dir unser »euer Bekannter, Wild-tödter?"
„Er ist nicht schön, Vater. Hnrry ist viel schöner als Wild-tödter."
„Das ist wahr, aber es heißt, er sei ein ausgezeichneter Jä-ger. Sein Ruf drang zu meinem Ohre, noch eh' ich ibn sah;und ich hoffte, er werde sich als eben so herzhafter Krieger