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gelöst, und durch Ziehen an dem Taue ward die schwerfällige Masselangsam aus dem Versteck heransgewnndcn. Sobald sie von denHemmungen durch die Zweige frei war, glitt sie in den Fluß, ganzdicht an dem westlichen Ufer hiustreifend, vermöge der Gewalt derStrömung. Keine Seele an Bord hörte das Prasseln der Zweige,als die Kajüte au den Büschen und Bäumen des westlichen Ufersanstieß, ohne ein Gefühl von Unbehagen; denn Niemand wußte,in welchem Augenblick oder an welcher Stelle ein versteckter, mör-derischer Feind sich zeigen dürfte. Vielleicht trug das dämmerndeLicht, das noch durch das Laubdach oben sich durchkämpfte, oderseinen Weg durch die schmale, bandartige Oeffnung fand, welche inder Luft oben den Lauf des unten strömenden Flusses zu bezeichnenschien, dazu bei, den Anschein von Gefahr zu vermehren; denn eswar fast nur eben hinreichend, die Gegenstände sichtbar zu machen,ohne auf Einen Blick ihre Umrisse erkennen zu lassen. Obgleichdie Sonne noch nicht ganz untergegangen war, hatte sie doch ihreunmittelbaren Strahlen vom Thal zurückgezogen; und die Tintendes Abends begannen schon die unbedeckt liegenden Gegenständezn überschwcben, während, was im Schatten der Wälder lag,dadurch noch trüber und düsterer wurde.
Keine Unterbrechung jedoch störte die Bewegung der Arche,und während die Männer fortwährend au dem Tau zogen, rücktesie stetig aufwärts; die große Breite der Fähre ließ sie nicht tiefin's Wasser eiusinken und machte, daß sie der Strömung des raschenElements, das unter ihr hinfloß, keinen großen Widerstand ent-gegensetzte. Auch hatte Hutter eine Vorsichtsmaßregel augewendet,die ihn die Erfahrung gelehrt, die einem Seemann Ehre gemachthätte, und gänzlich die Hindernisse und Widerwärtigkeiten besei-tigte, welche ihnen sonst ans den kurzen Windungen des Flussesentstanden wären. Beim Hinabfahre» der Arche wurden großeSteine, an das Tan befestigt, mitten im Fluß versenkt, und bilde-ten Lokalanker, deren jeder vor dem Schleppen mittelst der weiter