»Ja, ja, Ihr habt nie an Gefechten Theil genommen, anßerin Ueberliefernngen, das ist klar genug, junger Mann! Habt Ihrje eine so breite Wasserfläche wie die dort oben gesehen, ehe Ihrmit Hnrry hiehcr kämet?"
„Das kann ich allerdings nicht behaupten," antwortete Wild-tödter bescheiden. „Die Jugend ist die Zeit zu lernen; und ichbin weit entfernt von dem Wunsche, meine Stimme im Rath zuerheben, ehe sie durch Erfahrung dazu berechtigt ist."
„Gut denn, ich will Euch die Nachtheile des Fechtens in dieserStellung erklären, und den Vortheil, den offene» See zn gewinnen.Hier, könnt Ihr sehen, wußten die Wilden, wohin jeden Schußzielen; und es wäre eine zu verwegene Hoffnung, daß nicht einigeihren Weg durch die Lucken der Dielen finden sollte». Und wirdagegen hätten auf Nichts zn ziele», als auf einen Wald. Dannfind wir auch hier nicht sicher vor'm Feuer, und die Borke diesesDachs ist nicht viel besser, als ebensoviel Kienholz. Auch könnteman in meiner Abwesenheit in das Kastell eindringen und esplündern, und alle meine Besiythümer überfallen und zerstören.Einmal anf dem See, können wir nur in Boten oder auf Flößenangegriffen werden — haben alle Vortheile über den Feind —und können das Kastell mit der Arche schützen. Versteht Ihr dieseGründe, mein Junge?"
„Es klingt gut; ja, es klingt vernünftig; und ich will nichtwidersprechen."
„Nun gut, alter Tom," schrie Hnrry; „wenn wir einmal vonder Stelle wollen, je eher wir den Anfang machen, desto eherwerden wir wissen, ob wir unsere Skalpe als Nachtmützen be-halten oder nicht."
Da dieser Vorschlag für sich deutlich war, bestritt Niemandseine Richtigkeit. Nach einer kurzen vorgängigen Erörterung trafenjetzt die drei Männer allen Ernstes ihre Vorbereitungen, die Archein Bewegung zu sehen. Die leichten Befestigungen waren rasch