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Religion und Theologie Theil 7 (1828) Salomons Lieder der Liebe. Johannes Offenbarung
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184
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tö4 II. Von der ebxaischen Elegie.

Das zweite fty die weltbekannte schöne Stelle ausder dritten Elegie;

Barmherzigkeit Jehovahs ist,daß wir noch nicht gar auS sind!

Noch ist ja sein Erbarmen nicht ermüdet,

Mir jedem Morgen wird es neu,rind seiner Freundschaft Treu ist groß.

Jehovah ist mein Theil, spricht meine Seele,drum will ich auf ihn hoffen.

Gut ist der Herr dem Mann, der auf ihn hofft,der Seele, die ihn suchet.

Gut ist er , dem der schweigt und warten kannher Hülfe von Jehovah.

Gut ists dem Manne, der das Jochin seiner Jugend rrägt.

Er bleihet einsam stehn und schweigtund tragt sein Joch.

Zum Staube bücht er seinen Mundund hoffet noch.

Er beut die Wang' ihm, der da schlagt,und wird mit Schmach bedeckt.

(Noch weiß er:) Gott entfernt sich ewig nicht,wenn er betrübt, so wird er sich erbarmen;denn viel Erbarmen ist hei ihm.

Er ängstet nicht von Herzen,

mehr gern betrübet er ein Menschenkind.

Wenn man mit Füßen die Gefangnen tritt,wenn man des Menschen Rechtvorm Angesicht des Allerhöchsten beugt,und jemand Unrecht thut in seiner Sache;das sollte Gott nicht sehen?