1Ü2 II. Bon der eb rätschen Elegie.
Der Erden Könige glaubtens nicht,
Es glgubtens nicht die Bewohner der ganzenWelt,
daß je der Feind eingehn würdejn die Thor? Jerusalems,
Um der Misselhat willen der Propheten,um der Priester Sünden ists geschehen:sie vergossen einst unschuldiges BlutMilten i» ihrer Stadt,
Blinde, die auf den Straßen gingen ,befleckten sich mit Blute (überall),man konnte ihre Kleider nicht berühren.
„Weichet! hier ists unrein! rief man ih-nen zu,
„Weichet, weicht, daß ihr es nicht be-rühret !"
Sie flohen weg und bebeten davon.
Da sprach man unter den Völkern:
„Sie werden nicht lang' wohnen mehr!
„Des Herren Zorn hat sie getheilt!
„Er wird nicht lang' anhaltcn,
„sie anzuschaun,
„Sie achten ihrer Priester selbst nicht mehr!„Sie schonen selbst der Greise nicht!"
Noch suchten immer unsre Augen Hülfe,wo keine Hülfe war.
Auf unsrer Warte hofften wir
yuf eine Ration, die uns nicht retten konnte.