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Religion und Theologie Theil 7 (1828) Salomons Lieder der Liebe. Johannes Offenbarung
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I. Lieber der Liebe.

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Und ihre wetteifernde Antwort:

Wohin der König sich wandte,

Gab meine Rarde Duft!

Ein Strauschen Myrrhe sollt du, mein Lieber,Mir zwischen den Brüsten ruhn!

Ein Palmenknöspchen bist du, mein Lieber,Mir aus dem Engeddi - Garten.

Die Bilder sind uns alle fremd, aber schön: dievorige Gzene der schüchternen Armuth ist in Stolzund Pracht verwandelt. Da steht sie, die könig-liche Braut, wie das Prachtgeschöpf Orients k), daSAegyptische Roß vor dem Königswagen. So ihrWuchs, so ihre Zier. Hoch tragt sie ihren Halsin der Kette, ihre Wange an der Spange stehtschön, Der König weiß nichts, als von neuerPracht, von neuer Zierde

' Nicht so die Geliebte; die ist an IHM/ nichtam Schmucke, in Liebe, nicht in Pracht. Siespricht im Reiche der Blumen, nicht des Goldes:dies, auch in Geschenken, ist todt: ihre Bilder,ihre Denkmale von ihm leben.

Wohin er sich wandte/ (oder nach andern, sobald er sich zu ihr wandte, so lange er mit ihr am

s) ,,Das Pferd, sagt Shaw, ist das Eigenthumund der Stolz NumidienS: heut zu Lage stehtAegypten allein im Nus der besten Pferde."Daß dies schon zu Salomons Zeiten gewesen,sicher man qus 2 Chron. 1, iS-, Das GleichnisgebeAdct sich selbst gleichsam, wie ein Roß amKönigswagen in seinem Prachtschmueke stolz,