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Religion und Theologie Theil 7 (1828) Salomons Lieder der Liebe. Johannes Offenbarung
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Mahl war) da duftete ihre Narde. Sir fühlteseine Gegenwart, und duftet zu ihm und duftetschöner. Auch entfernt von ihm, ist er ihrem Her-zen nah; im Myrrhetlstrausse , den er ihr sandte,kühlet er ihren Busen/ darauf übernachtend, alsdas lebende Sinnbild ihres Geliebten auch im Traumund Schlummer. Endlich, (und das dritte Bildvollendet Alles) er ist ihr die junge Blüthentraubeaus dem Palmenhaine zu Engeddi s) nach dem

Zl Ueber die Traube Kcpher ist so viel gesagt wor-den, daß man hintennach gar nichts weiß. Unddoch ist der Name 'noch jetzt in Orient der ge-wöhnliche Name: (s. 6ol. p>. 2»H8.) die h. Sprosseselbst ist von mehr als Einem Reisenden genauund recht mir Liebe beschrieben; (s. Hassel-quist S. i 33 . 223. 22a. a 3 l. 282.) auch derGarten Engeddi (2 Chron. 20, 2. Chazazon-Tha-mar, d. i» die Beschneidung des Palmbaums,so wie Engeddi selbst von ^"0 evulir herkommt')der noch beim Josephus, Plinius und SolinuSals ein Palmenhain, nahe der Palmenstadt Jeri-cho, bekannt ist, lasset uns über die angezeigteschöne Bedeutung wohl keinen Zweifel. Has-selqu ist hätte sich also nicht wundern dürfen,warum er in Engeddi keine Cyperlraube mehrfinde, da sie nie da gewesen; noch hatte er dieRheinische Traube bey Hebron vom König Salo-mo herleiten dürfen, (s. ab6. ab?.) da in denZeiten der Kreuzzüge wohl mehr Weg vom Rheinnach Hebron war, als zu Salomens Zeiten.Kampher und Cyperöl kann man noch lieber ver-gessen; denn kurz, hier brauchls keines unbestimm-