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weniger peinlich, als dieser. — Ist aber unser eigenes Gedächtnißauch wohl treu genug? Ich weiß doch gewiß — dieses Gesicht habeich schon gesehen! Diese jungen Damen, auch-"
„Gcoffrcy — th eurer Cousin Gcoffrcy!" rief Lady Wyche-combe und bot ihm ihre beiden Hände entgegen. „Es ist — ja esmuß der Herzog von Glamorgan sein, Wychcrly!"
Es bedurfte keiner ferneren Erklärungen. Alle Anwesenden er-kannten sich im nächsten Augenblick. Sic hatten sich viele — vieleJahre nicht mehr gesehen, und von den drei Bekannten hatte be-reits Jedes diejenige Lebcnspcriodc überschritten, wo die größteVeränderung mit unserer äußeren Erscheinung vor sich geht: jetztaber, da das Eis einmal gebrochen war, strömte auch eine wahreFlut von Erinnerungen über sie herein.
Der Herzog oder Geoffny Clcveland, wie wir ihn lieber nen-nen wollen, küßte seine Cousine und deren Töchter mit freimüthigerZärtlichkeit, denn kein Wechsel seiner äußeren Stellung hatte seineeinfachen Seemannsgewohnhcitcn geändert, und er schüttelte denbeiden Herren mit der Herzlichkeit früherer Zeiten die Hand.
Dieß Alles blieb übrigens von Sir Gervaise unbemerkt, derin dumpfer Fühllosigkeit vor dem Grabmale dasaß.
„Galleygo," sprach endlich der Greis — aber Galleygo hattesich vor Sir Wychcrly aufgcpslanzt und ihm eine Hand cntgegen-gcstrcckt, die einem Bündel Knochen ähnlich sah.
„Ich kenne Euch!" rief der Hofmeister mit einem freudigenGrinsen. „Ich kannte Euch schon in der See da draußen, nurkonnte ich Eure Nummer nicht gleich ausfindig machen. Mein Gott,Sir — wenn das Sir Jarvy nicht wieder ermuntert und ihm diealten Zeiten in's Gedächtniß zurückruft, so müßte ich wohl glauben,unser Kabeltau sei nach dem besseren Ende ausgelaufen."
„Ich will mit ihm sprechen, Herzog, wenn Ihr es für rathsamhaltet," sprach Sir Wychcrly in fragendem Tone.
„Galleygo," wiederholte Sir Gervaise, „welcher Stümper hat