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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Hofmeister; den Herrn aber, der bei ihnen ist, kenne ich nicht. Laßuns naher treten wir können wohl an einem solchen Orte keineunwillkommenen Gäste sein."

Sir Geroaise schenkte dem Eintreten der Wychccombe's keineAufmerksamkeit. An dem leeren Ausdrucke seines Gesichts konnteman deutlich gewahren, daß seine Geisteskräfte durch die langeZeit und den harten Dienst bedeutend abgeuomme» hatten, wäh-rend sein Körper noch unversehrt geblieben war bei einemManne, der so viele Schlachten mitgemacht hatte, allerdingseine große Seltenheit. Dennoch war in seinem Auge, wenn plötz-liche Einfälle seinen Geist durchkreuzten, das Glimmen mancherlebhaften Erinnerung und sogar Zeichen lebhaften Gefühls zu er-kennen. Er Pflegte jedes Jahr einmal an dem Gcdächtnißtage derBeerdigung seines Freundes die Kapelle zu besuchen, und war auchheute thcils aus Gewohnheit, thcils auf seinen eigenen Wunschhergeführt worden. Ein Stuhl wurde für ihn bereit gehalten:darin nahm er dem Grabe gegenüber Platz, so daß er die großenBuchstaben der Aufschrift gerade vor Augen hatte. Er sah jedochweder ans das Grab noch auf die Fremden, obgleich er ihrenGruß mit einer höflichen Verbeugung crwicdcrte. Sein Begleiterschien im Anfänge durch die fremde Gesellschaft etwas überrascht,wenn nicht gar aufgebracht zu sein; als aber Wycherly die Bemer-kung fallen' ließ, daß sie Verwandte des Verstorbenen seien,machte auch er seine artige Verbeugung und gab Raum für dieDamen.

Das isbs, was Ihr sehen wolltet, SirJarvy," bemerkteGallcygo, und rüttelte seinen Herrn etwas weniges an der Schul-ter, um dadurch sein Gedächtniß aufzuwecken.Die Kabeltaue daund die Anker, der Besaumast mit der Contreadmiralsflagge amTopp dicß Alles wurde unserem Freunde, dem ehemaligen Ad-mirale Blue zu Ehren in dieser alten Kirche aufgetakelt; jetzt ist erfreilich todt und modert schon manches lange Jahr!"