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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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frühzeitige Vorliebe für die Gebräuche und Ansichten des Volkesgefaßt, unter welchem er seine ersten Eindrücke empfangen hatte,und dieser Vorliebe blieb er treu bis zu der Stunde feines Todes.

Als ein Muster achter Weiblichkeit fand auch Mildred ihr gan-zes Glück in dem Besitze ihres Gatten und ihrer Kinder. Der Letz-teren hatte sie blos drei, einen Knaben und zwei Mädchen, welchebald darauf der Sorgfalt von Mrs. Dutton anvertrant werdenkonnten.

Diese vortreffliche Frau war mit ihrem Gatten in Wychecombezurückgeblieben, bis endlich der Tod feinen Lastern ein Ziel fetzte.Uebrigens war das Ende seiner Laufbahn frei von jenen Scenenherrischer Brutalität und Gewaltthat gewesen, welche die früherenAbschnitte in dem Leben feiner Gattin so elend gemacht hatten.Die Furcht vor den Folgen, welche seiner noch warten mochten,wirkte hier als hemmendes Mittel, und dabei hatte er Verstandgenug, um cinznsehen, daß er die leibliche Behaglichkeit, deren ernun genoß, einzig und allein dem Einflüsse feiner Frau verdankte.Er lebte jedoch nur noch vier Jahre. Seine Wittwe reiste nachseinem Tode unverzüglich nach Amerika ab.

Wir müßten ein Gemälde nüchterner Wirklichkeiten durch reinePhantasicgcbilde ersetzen, wenn wir behaupten wollten, Lady Wyche-combe und ihre adoptirte Mutter hätten ihr eigenes Geburtslandniemals vermißt. Eine solche Vcrläugnung des Gefühls, der Gewohn-heiten und der Vornrtheilc ist ja nicht einmal von einem Eskimo zuerwarten. Beide hatten gelegentliche Bemerkungen über das Klimazu machen (und zwar zu Wycherly's größtem Erstaunen, denn erfür seine Person war fest überzeugt, daß das von England in derganzen Welt gerade das schlechteste sei); auch über die Früchte, dieDienerschaft, die Straßen, so wie über die Schwierigkeit, sich manchekleine Luxusartikel zu verschaffen gab's allerlei Tadel zu hören.Doch wurde dieß Alles nur mit der größten Gntmüthigkeit undmehr scherzweise, als in der wirklichen Absicht, sich zu beklagen,Die beiden Admirale. 43